Apie schumacheri
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Apie schumacheri

-Mittelschule

Projekt

Deutsche Berühmtheit



Vorgelegt: Asta Miekaityte

Geprüft: Lina Gradauskiene

2005

Name:

Michael Schumacher

Geburtsdatum:

03.01.1969

Geburtsort:

Hürth-Hermülheim (D)

Sternzeichen:

Steinbock (22.12 – 19.01)

Michael Schumacher (* 3. Januar 1969 in Hürth-Hermülheim), vielfach auch „Schumi“ genannt, ist ein deutscher Rennfahrer. Mit sieben Weltmeister-Titeln und der größten Anzahl errungener Grand-Prix-Siege ist er der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Rennsportgeschichte. Darüber hinaus hält er gegenwärtig die meisten wichtigen Rekorde in den Formel-1-Statistiken. Außerdem war er zweimal Deutschlands Sportler des Jahres (1995 und 2004). Michael ist der ältere Bruder von Ralf Schumacher.Seine Rennsport-Karriere begann Schumacher 1987 in der Formel König. 1988 wurde er Vizemeister in der Formel Ford und wechselte daraufhin in die Formel 3 zum Team seines Managers Willi Weber. Dort belegte er 1989 punktgleich mit Heinz-Harald Frentzen die Ränge hinter dem Meister Karl Wendlinger aus Österreich.

Für 1990 erhielt Schumacher einen Vertrag vom Mercedes-Junior-Team, das auf Sportwagen des Schweizers Peter Sauber Langstreckenrennen bestritt, unter anderem in Le Mans. Zu seinen jungen Kollegen gehörten Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger. Betreut wurden die Junioren unter Rennleiter Jochen Neerpasch von Formel-1-Veteranen wie Jochen Mass, die dem Nachwuchs alles über das Rennfahren beibrachten.

Die „Jungen Wilden“ fuhren hier so genannte „Sportprototypen“. Diese Autos hatten eine Leistung von ca. 900 PS und waren so schnell wie ein damaliger Formel-1-Wagen. Schumacher, Frentzen und Wendlinger waren deshalb schon komplett ausgebildete Rennfahrer mit langjähriger Berufserfahrung, als sie der Formel-1 beitraten. Nennenswerte Leistungsunterschiede waren bei den Dreien während ihrer gemeinsamen Zeit auf identischen Wagen kaum festzustellen.

Heinz-Harald Frentzen verließ Mercedes noch 1990 und wechselte zum Team Jordan in die Formel 3000. Parallel zum Sportwagen-Engagement errang Schumacher 1990 die deutsche Meisterschaft in der Formel 3, und gewann zudem das Internationale Rennen in Macao trotz Kollision mit Mika Häkkinen.

Der Sportwagen-Nachwuchs durfte beim Saisonfinale der DTM auf dem Hockenheimring teilnehmen, wo es um die Meisterschaftsentscheidung zwischen Fahrern der Marken Mercedes, BMW und Audi ging, die jeweils Gaststarter zur Unterstützung ihrer Titelfavoriten mitbrachten. Schumacher kollidierte in der allerersten Kurve mit dem BMW des Tabellenführers Johnny Cecotto, dessen Meisterschaftschancen damit verloren waren. Schumacher nahm nach dem Neustart nicht mehr am Rennen teil und erscheint in der DTM-Statistik somit nicht als Rennfahrer.

Dank einer Bürgschaft von Mercedes konnte Schumacher bei Testfahrten in Silverstone seine Eignung als Formel-1-Fahrer unter Beweis stellen. Jordans Stammfahrer Bertrand Gachot saß im Gefängnis, weil er einen englischen Taxifahrer mit Reizgas besprüht hatte, was im Vereinigten Königreich als Verstoß gegen das Waffengesetz gilt.

1991 sollte Schumacher Gachot in Spa ersetzen, und obwohl er dort noch nie gefahren war, versicherte sein Manager Willi Weber dem Teamchef Eddie Jordan, dass Schumacher den anspruchvollen Kurs aufgrund der Nähe zu seinem Heimatort Kerpen kenne. 2005 bekundete Jordan, dass Schumacher damals gar nicht seine erste Wahl gewesen sei – diese sei der Veteran Stefan Johannson gewesen – sondern dessen finanzielle Mitgift den Ausschlag gegeben hätte. Schumacher übernachtete in der Jugendherberge von Spa, wurde im Qualifying überraschend Siebter und fiel im Rennen 400 m nach dem Start mit Kupplungsschaden aus.

Nach nur einem Rennen warb das Team Benetton-Ford, das mit dem dreifachen Weltmeister Nelson Piquet schon mehrere Grand Prix gewonnen hatte, den Neuling von Jordan ab, um seinem bisherigen zweiten Piloten, Roberto Moreno, den Laufpass zu geben. Für Benetton errang Schumacher beim Großen Preis von Italien in Monza seine ersten beiden WM-Punkte. Sein Teamkollege Piquet hörte Ende 1991 auf, nach über 10 Jahren F1, drei WM-Titeln und mehreren Siegen für Benetton.

In der Saison 1992 fuhr Schumacher, nun die Nummer eins im Team, mit dem dritten Platz in Mexiko seinen ersten Podiumsplatz ein. Er gewann ein Jahr nach seinem Debüt in Spa dort und wurde somit dritter deutscher Formel-1-Sieger nach Wolfgang Graf Berghe von Trips (1961) und Jochen Mass (1975). Nigel Mansell wurde im Williams überlegen Weltmeister und wechselte in die USA.

Das Jahr 1993 war weniger erfolgreich für Schumacher und Benetton. Trotz technischer Experimente mit der Allradsteuerung und der aktiven Aufhängung, konnte Schumacher zunächst durch Fehler in Zweikämpfen die Erwartungen nicht erfüllen. Die fortwährenden Sticheleien aus der Richtung McLarens, die zu diesem Zeitpunkt mit Ayrton Senna den fast identischen Ford V8-Motor einsetzten, und forderten den „besseren“ Motor auch dem erfolgreicheren Fahrer zu geben, schienen den Kerpener im direkten Duell mit Senna mehrmals nervös zu machen. Dennoch gewann er im Herbst nach packendem Kampf und guter Strategie gegen Alain Prost den Großen Preis von Portugal in Estoril, dem der zweite Platz zum Gewinn seiner vierten Formel-1-Weltmeisterschaft genügte. Senna hatte jedoch in der Formel-1-Saison 1993 mit den Großen Preisen von Interlagos,
Donington Park, Monte Carlo, Suzuka und Adelaide gleich fünf Siege errungen und galt nach Auffassung der Fachjournalisten als der eigentlich beste Pilot der Saison. Prost, der nach einem Jahr Pause mit dem Williams quasi einen vorprogrammierten und aus Sicht seiner Kritiker glanzlosen Titel abholte, beendete anschließend seine aktive Laufbahn. Senna hingegen, der die mangelnde Kraft seines Motors und fehlende technische Hilfsmittel am Chassis für die Niederlage verantwortlich machte, wechselte nun seinerseits zu Williams, um im besten Team der letzten Jahre erneut Weltmeister werden zu können.

Für die Saison 1994 wurden die Regeln geändert, die Elektronik-Hilfen wurden abgeschafft, aber Tankstopps erlaubt. Sauber, das 1993 mit zaghafter Unterstützung von Mercedes in die Formel 1 eingestiegen war und 1994 mit Werksmotoren von Mercedes ausgestattet wurde, ging mit den ehemaligen Nachwuchskollegen von Schumacher, Wendlinger und Frentzen an den Start. Bennetton gelang die Anpassung an die neuen Bedingungen am besten. Das Design des B194 mit der „höheren“ Nase war ungewohnt, aber richtungweisend. Jedoch war Benetton nicht das erste Team mit hoher Nase. Die Grundidee lieferte Tyrrell bereits 1990.

Das Jahr begann für Schumacher sehr erfolgreich mit zwei Siegen, während der dreifache Weltmeister Ayrton Senna auf dem nicht mehr überlegenen Williams-Renault in den ersten zwei Rennen ausfiel.

Beim dritten Rennen in Imola (Italien) kam es im Training zu einem spektakulären Unfall von Rubens Barrichello (Brasilien) sowie zum tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger (Österreich) im Qualifying. Im Rennen verunglückte Ayrton Senna aufgrund einer gebrochenen Lenkstange in der Tamburellokurve und zog sich tödliche Kopfverletzungen zu. Schumacher gewann erneut und führte die Weltmeisterschaft mit großem Vorsprung an. Doch der Verlust seines Idols war für Schmuacher sehr schwer zu verschmerzen, er überlegte zwischenzeitlich sogar mit dem Rennsport aufzuhören.

Aus Sicherheitsgründen wurden kurzfristige Änderungen an den Wagen (Begrenzung der Airbox, Einführung der limitierten hölzernen Bodenplatte, etc.), sowie den Strecken (Schikanen aus Reifenstapeln) eingeführt. Der weitere Verlauf der Saison war für das Team Benetton von diversen Skandalen überschattet: Disqualifikation von Schumacher in Silverstone wegen Missachtens von Flaggensignalen, Feuer beim Betanken von Jos Verstappens Wagen in der Boxengasse von Hockenheim auf Grund einer manipulierten Tankanlage, Disqualifikation nach Schumachers Sieg in Spa aufgrund zu stark abgeschliffener Bodenplatte (Seither streiten sich diverse Fangemeinden darüber, ob ein Dreher über die Begrenzungssteine dafür verantwortlich war oder der Wagen tatsächlich nicht regelkonform war). Zudem wurde Benetton verdächtigt, eine verbotene Traktionskontrolle eingesetzt zu haben. In den Schlagzeilen war vom „Schummel-Schumi“ die Rede, als Schumacher für mehrere Rennen gesperrt wurde. Andere Stimmen beklagten, dass die FIA durch dieses Sperren die Weltmeisterschaft künstlich spannend halten wollte.

Das Team Williams, das nach Mansell und Prost mit Senna im dritten Jahr hintereinander einen erfahrenen Fahrer verlor, musste nach dem Schock des Unfalls wieder neu anfangen. Damon Hill, Sohn des Ex-Weltmeisters Graham Hill, konnte das Team wieder konkurrenzfähig machen und auch dank der Sperre seines Gegners zu Schumacher aufschließen.

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