Bethoven
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Bethoven

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Rokiškio „Romuvos“ Gymnasium

Projekt arbeit

Die Biographie von Ludwig van Beethoven

M.Videika

(3a kl. Gymnasiast)

Rokiškis, 2003

Vater Johann: 1740 – 92

Mutter Maria Magdalena: gestorben 1787

Geschwister: Caspar Anton Carl 1774 – 1815, Nikolaus Johann geboren 1775, und Margaretha 1786 – 1787

Beethoven, Ludwig van, getauft 17. 12. 1770 Bonn (Deutschland), † 26. 3. 1827 Wien, Komponist, Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Stammte aus einer Musikerfamilie, wurde durch seinen Vater (Tenorist der Bonner Hofkapelle), einige Bekannte der Familie Beethoven und ab zirka 1780 durch den Hoforganisten C. G. Neefe unterrichtet. Ab 1784 wurde L. van Beethoven in den Besoldungslisten der Bonner Hofkapelle geführt (hatte aber schon ab 1783 zeitweise seinen Lehrer vertreten); erste Veröffentlichungen erschienen bereits in Bonn; enge Kontakte pflegte Beethoven mit der Familie Breuning, die auch für seine Wiener Jahre von Wichtigkeit war. 1787 besuchte Beethoven erstmals Wien, um bei W. A. Mozart zu studieren, musste jedoch nach 14 Tagen wegen einer schweren Erkrankung der Mutter zurückreisen. Im Dezember 1790 traf J. Haydn in Bonn mit Beethoven zusammen; erst im November 1792 konnte Beethoven seinen 2. Wienaufenthalt beginnen, um bei J. Haydn seine Studien abzuschließen. (Beethovens Gönner F. Graf Waldstein schrieb dazu: „Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozarts Geist aus Haydns Händen.“) Beethoven lernte bei Haydn bis zu dessen 2. Englandreise 1794, dann bei J. G. Albrechtsberger und A. Salieri. Die Empfehlungsschreiben seiner Bonner Gönner und Freunde, allen voran Graf Waldstein, öffneten Beethoven die Türen der Wiener Gesellschaft, wo er trotz seines bisweilen als exzentrisch empfundenen Auftretens bald als Pianist und Improvisator sehr geschätzt war; 1795 gab er im Burgtheater sein erstes öffentliches Konzert in Wien. Die enge Verbindung mit dem Adel und der Wiener Gesellschaft drückte sich auch in den zahlreichen Widmungen aus (zum Beispiel an Breuning, Brunsvik, Kinsky, Lichnowsky, Lobkowitz, Rasumowsky, Erzherzog Rudolf), die Beethoven seinen Werken voransetzte. Viele dieser Widmungsträger sind Gönner, die Beethoven durch Unterstützung bzw. eine liberal gehandhabte Anstellung ein Leben als freier Künstler ermöglichten (zum Beispiel Lobkowitz und Lichnowsky); besonders hervorzuheben ist auch Erzherzog Rudolf, der ab 1803 nicht nur Beethovens Schüler, sondern auch einer seiner großzügigsten Gönner wurde (die „Missa solemnis“ wurde zu seiner Weihe zum Bischof von Olmütz geschrieben).

Ein Gehörleiden, dessen erste Anzeichen 1794 zu bemerken waren, verschlimmerte sich ab 1801 zusehends (das Heiligenstädter Testament von 1802 ist in diesem Zusammenhang zu sehen) und führte schließlich zur völligen Ertaubung Beethovens um zirka 1818 (bereits 1815 hatte Beethoven sein letztes öffentliches Konzert gegeben); die ab dieser Zeit geführten „Konversationshefte“ sind heute eine bedeutende Quelle der Beethoven-Forschung. 1815 übernahm Beethoven die Vormundschaft über seinen Neffen Karl, welche ihn, da übertrieben gewissenhaft ausgeführt, sehr belastete. Als Beethoven nach längerer schwerer Krankheit starb, wurden für sein Begräbnis alle künstlerischen Kräfte Wiens mobilisiert: Zahlreiche Berühmtheiten (unter anderem auch F. Schubert) begleiteten den Trauerzug, und der Schauspieler H. Anschütz verlas die von F. Grillparzer verfasste Grabrede. 1888 wurde Beethovens Leichnam vom Währinger Ortsfriedhof in ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof überführt.

Beethoven ging mit seinen Symphonien, aber auch mit den letzten Streichquartetten neue Wege, die deutlich in die Romantik weisen: Gerade auf dem Gebiet der Symphonie wurde er zum bewunderten wie auch belastenden Vorbild der Musikergenerationen nach ihm (zum Beispiel für J. Brahms); Beethovens Symphonien spannen den Bogen von der klassischen Form zur großen Symphonie der Romantik (mit Ersetzung des Menuetts durch das Scherzo) bis hin zur Sprengung der bisher rein instrumentalen Gattung durch Einsatz des Chors in der 9. Symphonie. In der thematischen Arbeit ging Beethoven über die bis dahin gehandhabten Konventionen hinaus – oft werden die Themen mottoartig verkürzt (zum Beispiel zu Beginn der 3. und der 5. Symphonie); die Vorliebe zu einem großen Klangapparat übernahm Beethoven von den französischen Revolutionskomponisten, verfeinerte aber deren plakative Technik, wobei ihm „mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“ vorschwebte.

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