Die bundesrepublik deutschland
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Die bundesrepublik deutschland

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Die Bundesrepublik Deutschland

Deutschland, Deutschland über alles,

Über alles in der Welt,

Wenn es stets zum Schutz und Trutze

Brüderlich zusammenhält.

Von der Maas bis zu der Memel,

Von der Etsch bis zu dem Belt,

Deutschland, Deutschland über alles,

Über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue,

Deutscher Wein und deutscher Sang

Sollen in der Welt behalten

Ihren alten, schönen Klang,

Und zu edler Tat begeistern

Unser ganzes Leben lang –

Deutsche Frauen, deutsche Treue,

Deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit

Für das deutsche Vaterland!

Danach lasst uns alle sterben

Brüderlich mit Herzen und Hand.

Einigkeit und Recht und Freiheit

Sind des Glückes Unterpfand –

Blüh im Glanze dieses Glückes,

Blühe, deutsches Vaterland!

Die Bundesrepublik Deutschland liegt in der Mitte, man könnte auch sagen im Herzen Europas. Die Mittellage ist noch deutlicher seit der Widervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990. Kein europäisches Land hat so viele Nachbarsstaaten wie Deutschland, nämlich neun: Dänemark im Norden, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich im Westen, die Schweiz und Österreich im Süden, die Tschechische Republik und Polen im Osten.

Die Bundesrepublik ist nach Russland der bevölkerungsreichste Staat Europas, vor Italien mit 58, Großbritannien mit 57 und Frankreich mit 56 Mio. Menschen. Flächenmäßig ist Deutschland allerdings kleiner als Frankreich mit 552 000 und Spanien mit 505 000 Quadratkilometern. Landschaftlich ist Deutschland außerordentlich vielfältig und reizvoll. Wer auf der Autobahn von Garmisch-Partenkirchen nach Hamburg fährt, lässt zunächst an der deutsch-österreichischen Grenze die Alpen, mit dem höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze (2962 Meter) hinter sich. Der deutsche Teil der Alpen zwischen dem Bodensee und Berchtesgaden umfasst nur einen schmalen Anteil dieses Gebirges. Die Strecke führt durch das hügelige Alpenvorland mit einer durchschnittlichen Höhe von 500 Metern zunächst bis zur Donau, dem einzigen großen Fluss in Deutschland, der nicht nach Norden, sondern nach Osten zum Schwarzen Meer fließt. Der Weg führt weiter durch die Fränkische Alb, Teil der reich bewaldeten Mittelgebirge. Östlich der Fränkischen Alb schlissen sich entlang der Grenze zur Tschechischen Republik der Bayerische Wald und der Oberpfälzer Wald an. Südwestlich der Route liegen die Schwäbische Alb und der Schwarzwald, der mit dem Feldberg bis auf 1493 Meter ansteigt. Im Südwesten liegt der Bodensee, der größte Binnensee Deutschlands, durch den die Grenze zur Schweiz und zu Österreich verläuft. An Nürnberg und Würzburg vorbei geht es über den Main, der bei Mainz in den Rhein, den größten und wasserreichsten deutschen Strom, fließt. Rechtsrheinisch erheben sich der Odenwald und der Taunus. Nördlich davon liegt der Hunsrück, der durch das Moseltal von der Eifel getrennt ist. Wenn man weiter nach Norden fährt, erstrecken sich östlich die langen Höhenzüge der Rhön, des Thüringer Waldes und des Erzgebirges bis hinter Dresden.

Nach der Überquerung der Werra, die sich in der Nähe von Kassel mit der Fulda vereint und die Weser bildet, ragt im Osten der Harz mit dem Brocken auf. Damit endet die große Gruppe der Mittelgebirge, und die Norddeutsche Tiefebene tut sich auf. Das gesamte Land zwischen der niederländischen Grenze und der polnischen Grenze entlang der Oder und der Neiße, hat nur um knapp 50 Meter. An Hannover vorbei führt der Weg durch die Lüneburger Heide. Weiter östlich liegt um Berlin herum die Mark Brandenburg mit ihren Kiefernwäldern und den vielen Seen und nördlich davon die mecklenburgische Seenplatte. Bei Hamburg wird die Elbe zu einem breiten Trichter und mündet in die Nordsee. Fünfzig Kilometer von der Küste entfernt ragt der rote Felsen der Insel Helgoland aus dem Meer. Zwischen Hamburg und der dänischen Grenze im Norden trennt das niedrige Hügelland der Holsteinischen Schweiz die Nordsee von der Ostsee. Weiter östlich hinter der Mecklenburger Bucht liegt Rügen, Deutschlands größte Insel.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Deutschland, geographisch gesehen, in vier große Gebiete eingeteilt werden kann: das Hochgebirge (die Alpen), das Alpenvorland, das Mittelgebirge und die Norddeutsche Tiefebene. Klimatisch liegt Deutschland im Bereich der gemäßigt-kühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem kontinentalen Klima im Osten. Große Temperaturschwankungen kommen in der Regel nicht vor. Niederschlag fällt zu allen Jahreszeiten. Ausnahmen bilden große Teile des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (Südwesten) mit mildem Klima (ein großes Weinbaugebiet), Oberbayern mit dem regelmäßig auftretenden Föhn, einem warmen alpinen Südwind, und der Harz, der mit seinen rauhen Winden, kühlen Sommern und schneereichen Wintern eine eigene Klimazone bildet.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat, der aus 16 Ländern besteht. Diese Länder bilden eigenständige Staaten und haben weitgehend ihre Wurzeln in früheren deutschen Kleinstaaten. Zu den sogenannten alten Bundesländern gehören:

– Bayern (mit der Hauptstadt München)

– Baden-Württemberg (Stuttgart)

– Rheinland-Pfalz (Mainz)

– Saarland (Saarbrücken)

– Hessen (Wiesbaden)

– Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf)

– Niedersachsen (Hannover)

– Hamburg (Hamburg)

– Bremen (Bremen)

– Schleswig-Holstein
(Kiel)

– Berlin (Berlin)

– Sachsen (Dresden)

– Thüringen (Erfurt)

– Sachsen-Anhalt (Magdeburg)

– Brandenburg (Potsdam)

– Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin

Deutschland war schon immer in Länder gegliedert, aber die Landkarte änderte im Laufe der Jahrhunderte häufig ihre Gestalt. Die wichtigsten Veränderungen in neuerer Zeit brachten die Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der preußisch-österreichische Krieg von 1866, der Erste Weltkrieg. Sie hatte die Besetzung und Teilung Deutschlands und die Auflösung Preußens, des größten deutschen Landes, zur Folge.

Die Bundesländer in ihrer heutigen Gestalt sind größtenteils nach 1945 entstanden, wobei sie überwiegend an alte Grenzziehungen anknüpfen. In der sowjetischen Besatzungszone wurden auf dem Gebiet der späteren DDR fünf Länder gebildet, die teils auf alten staatlichen Traditionen fußten. Doch bereits 1952 wurde die Struktur von der DDR-Führung zerschlagen und eine zentralistische Gebietsverwaltung eingeführt. Kurz nach dem Sieg der friedlichen und demokratischen deutschen „Oktoberrevolution“ des Jahres 1989 wurden Forderungen nach Wiederherstellung dieser früheren Länder laut. Nach den ersten freien Wahlen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR beschlossen die Parlamentarier die Neubildung von fünf Bundesländern, die im wesentlichen die Gestalt aus der Zeit vor 1952 erhielten.

Die Befugnisse der Länder berühren das tägliche Leben der Bürger unmittelbar. Die Länder haben eigene Verfassungen; sie üben vor allem die „Kulturhoheit“ aus, d.h. sie geben sich ihre eigenen Gesetze im Bereich des Kommunalrecht und das Recht der Ordnungsbehörden zuständig. Die Länder haben den eigenen Landesgesetze als eigene Angelegenheiten aus. Bei der „Auftragsverwaltung“ nach Artikel 85 des Grundgesetzes, beispielsweise beim Bau von Bundesautobahnen und Bundesfernstraßen, handeln die Länder im Auftrag und auf Rechnung des Bundes.

Der deutschen Sprache

Die Muttersprache von über 100 Millionen Menschen, Amtssprache, als internationale Verkehrssprache, die geschichtliche Entwicklung, verwandt, germanische Sprachen, das Wort ,, deutsch ’’ , im 8. Jahrhundert, im östlichen Teil des Frankenreiches, die Sprache, die Sprecher, das Wohnung gebiet, im 10. Jahrhundert, das Althochdeutsche, das Mittelhochdeutsche und das Neuhochdeutsche, die große Zeit der Sprache und Dichtung, um das Jahr 1200, die Geburt der neuhochdeutschen Sprache, um das Jahr 1500, die Blütezeit, um das Jahr 1800, die Vertreter.

Der Berlin

Mit 3.400.000 Einwohnern auf 899 km² ist Berlin die größte Stadt Deuschlands. Von Norden nach Süden dehnt sich das Stadtgebiet 38 Kilometer aus, von Westen nach Osten 45 Kilometer. Viele Wege führen nach Berlin. Zum Beispiel über die drei nationalen und internationalen Tegel, Tempelhof und Schönefeld. Selbstverständlich ist Berlin ein Knotenpunkt des Intercity-Netzes mit wie Bahnhof Zoo oder dem Ostbahnhof. Der Intercity (IC) und der Intercity Express (ICE) der Deutschen Bahn AG bieten Berlins schnellste Schienenverbindungen, eingebunden in das transeuropäische Verkehrsnetz.

Mehr als 1.000 Busse und Straßenbahnen verkehren hier Tag und Nacht. Berlin hat ein vorbildliches S- und U-Bahn System mit einem weitverzweigten Streckennetz. Und über 7.000 Taxen fahren Sie schnell überall hin.

Berlin historisch

Im Vergleich zu anderen europäischen Städten ist Berlin mit nicht einmal 800 Jahren eine junge Stadt, doch ihre Geschichte ist einzigartig. Die beiden Gründerstädte Cölln und Berlin schlossen sich 1307 zu einer Union zusammen. Nach Unruhen erklärte Kurfürst Friedrich II. 1451 die Doppelstadt zu seiner Residenz.

1701, nach der Selbstkrönung von Kurfürst Friedrich III. zu König Friedrich I. in Preußen, stieg Berlin zur königlichen Haupt– und Residenzstadt auf. Zahlreiche bekannte Bauten entstanden, sein Enkel Friedrich II. (1740–1786) setzte die architektonische Neugestaltung der Stadt unter Baumeister Knobelsdorff fort. 1806–08 besetzten Napoleons Truppen die Stadt; nach dem Sieg bei der Völkerschlacht von Leipzig wurde 1814 die von Napoleon annektierte Quadriga wieder zum Brandenburger Tor zurückgebracht.

In den folgenden Jahrzehnten entstanden die prachtvollen klassizistischen Bauten von Schinkel und die kunstvollen Parkanlagen von Lenné. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Wirtschaft einen kräftigen Aufschwung, die Bevölkerung wuchs rasant. Nach 1871, als Berlin Hauptstadt des Deutschen Reichs geworden war, steigerte sich der Bau- und Wirtschaftsboom in der Gründerzeit, Berlin wuchs zur Millionenstadt. Die schwere Niederlage im Ersten Weltkrieg stürzte das Reich und die Hauptstadt 1918 in eine tiefe Krise , aus der heraus die Republik ausgerufen wurde. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen und revolutionärer Unruhen blühte in den zwanziger Jahren das kulturelle Leben; mit innovativen Theaterinszenierungen, glanzvollen Filmpremieren, temporeichen Varietés und dem unvergleichlichen Nachtleben wurde Berlin zum Zentrum der „Golden Twenties“. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 setzte die Verfolgung der Juden, Kommunisten, Homosexuellen, Oppositionellen und vieler anderer ein.

Nach dem Terror der Nazidiktatur und dem Ende des Zweiten Weltkrieges lag die Stadt 1945 in Trümmern. Das Stadtgebiet wurde auf die vier Siegermächte Sowjetunion (Osten), USA (Südwesten), Großbritannien (Westen) und Frankreich (Nordwesten)
Berlin-Blockade 1948 wurde die Stadt zum Spielball des sowjetisch-amerikanischen Konflikts; Amerikaner und Briten versorgten die drei Westsektoren über die „Luftbrücke“ mit „Rosinenbombern“. In Ost- und Westberlin begann der Wiederaufbau. Der Bau der am 13.8.1961 besiegelte die Teilung der Stadt und trennte ihre Bevölkerung. Die Stadt feierte, als am 9.11.1989 die Mauer fiel. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde Berlin zum Sitz der Bundesregierung, die am 19. April 1999 im neu gestalteten Reichstag ihre erste Plenarsitzung hielt. Der Reichstag mit der neuen gläsernen Kuppel wurde zur Attraktion für Berliner und Touristen aus aller Welt. Den Jahrtausendwechsel feierte Berlin mit einem rauschenden Fest am Brandenburger Tor. Seitdem hat sich in Berlin viel verändert. Und Berlin wird auch weiterhin in Bewegung bleiben.

Die Tageszeitungen berichten nur knapp von einer neuen Reiseregelung. Rundfunk und Fernsehen berichtet ununerbrochen von Hunderttausenden von DDR – Besuchern, die Westberlin und die grenznahen Orte Westdeutschlands überfluten.

In den ganzen Stadt gibt es nur noch ein Gesprächsthema. Dir Straßen und Geschäfte in Ostberlin wirken wie ausgestorben. In der – freitags sonst überfüllten – Kaufhalle frage ich eine Verkäuferin, ob das heute den ganzen Tag so ruhig bleiben wird. Nein, sagt sie, kann nicht sein, die Leute müssen sich ja was zu essen kaufen, die hundert Mark West reichen dafür nicht.

Die Bürger aus der DDR erhalten in Westberlin und Westdeutschland ein „Begrüßungsgeld“ in Höhe von 100 DM pro Jahr. Vor den auszahlenden Banken gibt es lange Schlangen. Die DDR-Währung ist nicht konvertierbar, eine Binnenwährung, die auf dem Schwarzen Markt derzeit in einem Verhältnis von 1:10 getauscht wird. Um einen Betrag zu tauschen, für den ein westdeutscher Arbeiter eine Stunde arbeiten muss, muss ein DDR- Arbeiter etwa 30 Stunden arbeiten. Andrerseits kann ein Westdeutscher für einen Pfennig sich im Osten zwei Brötchen kaufen, für die er daheim 50 Pfennige zahlen müsste.

Das Wirtschafts- und Währungsgefälle nutzten bislang vor allem die Angehörigen der westlichen Besatzungsmächte. US-Soldaten können sich für einen einzigen umgetauschten Dollar in den besten Restaurants ein ganzes Menü bestellen. Und zum Arger der Ostberliner ziehen sie danach am Abend mit den extrem preiswert eingekauften Waren in riesigen Paketen aus Ostberlin wieder in ihre Westberliner Kaserne.

Am Tag nach der Maueröffnung sind die ersten besorgten Stimmen zu hören, die den wirtschaftlichen Kollaps der DDR befürchten. Gesetze können nicht alles regeln. Der grelle Unterscheid in der Wirtschaft, dem Konsumangebot und in der Währung wird wieder eine bedrohliche Gefahr für das Land und den Staat. Der Mauerbau 1961 sollte damals die Flucht, aber auch diese Gefährdung für die Wirtschaft beenden. 1989 muss dieses Problem anders gelöst werden, ganz anders. Die Gefahr des wirtschaftlichen Kollaps droht jedoch wieder, und damit droht auch die Gefahr einer zwar notwendigen, aber gewaltsamen Lösung.

Das Problem: Die Regierung hat es 28 Jahre lang versäumt, dafür etwas zu tun Selbst wenn die Regierung keinen anderen Fehler machte, allein dafür müsste sie wegen schwerer Wirtschaftssabotage angeklagt werden.

Kleine Chronik

1237 Erste urkundliche Erwähnung Cöllns (Berlins Schwesterstadt)

1618–48-Der Dreißigjährige Krieg hinterlässt Verwüstung und Zerstörung. Einwohnerzahl von Berlin/Cölln: 6000

1740–86 Unter Friedrich dem Großen steigt Berlin in den Rang einer europäischen Metropole auf

1806 Napoleon zieht als Sieger in Berlin ein

1871 Berlin wird Hauptstadt des Deutschen Reichs. Die Wirtschaft boomt und Berlin wächst zur Millionenstadt

1920–29 „Die goldenen Zwanziger“ verklären das fast vier Millionen Bürger fassende Groß–Berlin zu einem einzigartigen Mythos von Kunst und Kultur

1936 Die Olympischen Spiele finden in Berlin statt

1939–45 Zweiter Weltkrieg. 50.000 Bürger sterben durch alliierte Bombenangriffe, über 600.000 Wohnungen (ca. die Hälfte aller Wohnungen) werden zerstört

1948 Berliner Blockade. Die „Luftbrücke“ versorgt die Stadt

1961 Bau der Mauer zwischen West- und Ost-Berlin

1989 Fall der Mauer

1991 Berlin als Hauptstadt des geeinten Deutschlands soll Regierungssitz werden

19.4.99 Erste Sitzung des Bundestages im wiedereröffneten Reichstagsgebäude

30.4.01 Mit der Eröffnung des neuen Bundeskanzleramts kommt der Regierungsumzug einen entscheidenden Schritt voran.

Das Wahrzeichen der Stadt

Eine Stadt – viele WeltenDieses Glück musste dann im Dickicht des – durch Jahrzehnte aufgebauten Doppelberlin – mühselig zusammengeführt werden. Straßen wurden über den Todesstreifen hinweg wieder geöffnet, Bahnlinien zusammengeführt, Telefonleitungen zusammengeflickt, Wasser- und Stromleitungen miteinander verbunden.

Mit einem gewaltigen Investitionsprogramm ist in den zehn Jahren seit der Vereinigung der zur Einöde verkommene Potsdamer Platz zu einem neuen urbanen Zentrum des 21. Jahrhunderts, die Friedrichstraße zu einer – dem Kurfürstendamm gleichstehenden – Flaniermeile entwickelt worden und ein Regierungsviertel entstanden, dass das Gebiet zwischen Reichstag und Schlossplatz wieder zur Guten Stube Berlins verändert hat. Auch zwischen Hackeschen Höfen und Neuer Synagoge entstand ein Quartier, eine mit
jüdischer Symbolik und Inhalt gefüllte Meile, die ihresgleichen im Nachkriegsdeutschland suchen kann. Die goldene Kuppel der Neuen Synagoge gehört wieder zu den Wahrzeichen der Stadt. Hieß es in der eingemauerten Spreemetropole in der legendären Frontstadtradiosendung des RIAS: „Der Insulaner“, dass aus der Insel wieder ein Festland werden möge, sagte man zur 750-Jahr-Feier 1987: Eine Stadt – zwei Welten, so könnte man heute sagen: Eine Stadt – viele Welten: Vom Kiez in Neukölln, über die Einkaufswelten am Potsdamer Platz, den Industriestandorten in Siemensstadt, den türkischen Basaren in Kreuzberg, den jüdischen Lebenswelten in Mitte, dem Flair der Weltstadt rund um das Haus der Kulturen der Welt, der Museumsmetropole zwischen Museumsinsel, dem Schloss Charlottenburg, dem Kulturforum und der außereuropäischen Museumswelt in Dahlem bis hin zum Regierungssitz.

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