Energieefizienz in litauen
5 (100%) 1 vote

Energieefizienz in litauen

1121

Inhalt

1. Einleitung 3

2. Erneuerbare Energiequellen in Litauen 4

Windkraft 4

Wasserkraft und Kraftwerk Kaunas 5

3. Erschöpfliche Energiequellen in Litauen 6

Erdöl und Mazeikiu nafta 7

Kernenergie und Atomkraft Ignalina 8

Erdgas 9

4. Zusammenfassung 11

Literaturverzeichnis 12

1. Einleitung

In der vorliegenden Arbeit geht es um Energieefizienz in Litauen. Im diesen Arbeit versuche ich erneuerbare und erschöpfliche Energiequellen , Kraftwerken in Litauen zu beschreiben.

Die litauische Regierung hat verschiedene gesetzliche Regelungen und Programme beschlossen, um die Nutzung erneuerbarer Energien im Bereich der Erzeugung von Elektrizität zu unterschützen. Die Nationale Energiestrategie hat das Ziel festgesetzt, die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.

Als aufstrebendes Land im Osten Europas werden in Litauen der Infrastrukturwandel und der Elektrizitätsnetzausbau vorangetrieben. Auf der einen Seite ist die Regierung Litauens bestrebt die internationalen Klimaschutzbestimmungen umzusetzen, und auf der anderen Seite sind die politischen Rahmenbedingungen förderlich für ausländische Investitionen.

In „the Washington International Renewable Energy Conference“ (WIREC 2008) hat wirtschaftlicher Minister Litauens Vztas Navickas gesagt: „Für Litauen ist erneuerbare Energie-Ressourcen zur Steigerung des Verbrauchs von Bedeutung für die Sicherheit der Energieversorgung sehr wichtig. Litauen hat keine eigene ausreichende primäre Energieträger, und damit die Wirtschaft des Landes hängt davon ab, die Einfuhr dieser Ressourcen. Die Situation ist besonders anfällig für den Fall von Unterbrechungen.”

.

2. Erneubareenergien in Litauen

Erneuerbare Energien dienen den litauischen Erzeugern größtenteils zur Deckung ihres Eigenbedarfs und machen in der Gesamtbilanz der Primärenergieträger rund 8,2% aus. Die EU-Richtlinie 2001/77/EG sieht vor, dass die Mitgliedstaaten den Anteil der erneuerbaren Energien in ihrer Gesamtbilanz bis 2010 auf mindestens 12% erhöhen. In der Strombilanz sollen die erneuerbaren Energien (einschließlich großer Wasserkraftwerke) nach Vorgaben der EU mindestens 22,1% betragen. Litauen ist es jedoch gelungen, günstigere Konditionen für sich auszuhandeln: So muss der im Lande produzierte Strom bis zum Jahr 2010 zu nur 7% aus grünen Energiequellen stammen. Momentan liegt der Stromanteil aus erneuerbaren Energiequellen bei nur 3,4%. Derzeit sind 78 Wasserkraftwerke in Betrieb, wobei 85% der gesamten Wasserkraftproduktion durch das Wasserkraftwerk in Kaunas erzielt werden.

Das Nationale Energieeffizienzprogramm sieht vor, dass der Anteil von Biokraftstoffen bis zum Jahr 2010 wenigstens 5,75% des Mineralöl- und Dieselmarktes einnehmen wird. Das Vorhaben wurde konkretisiert durch das Gesetz über Biotreibstoffe, Biotreibstoffe zum Transport und Bioöl.

In der Nationale Energie-Strategie hat sich Litauen verpflichtet, um erneuerbare Energie-Ressourcen des Landes in erster Linie Energiebilanz bis Jahr 2025 mindestens 20 Prozent erhöhen.

2.1. Windkraft

Die moderne Windkraftnutzung für die Stromerzeugung beginnt knapp vor 1900 in Dänemark. Aus der starken dänischen Volkshochschulbewegung heraus wollte man neue Chancen für die ländliche Bevölkerung erschließen. Dazu sollte die Stromversorgung mittels Windkraftanlagen dienen. Die damaligen Entwicklungen waren erstaunlich zuverlässig. Durch die windkraftbetriebenen E- Werke fand in Dänemark als einzigem Land der Erde die Elektrifizierung in ländlichen Gebieten gleichzeitig oder sogar früher statt als in den Städten. Durch die sich ausbreitenden zentralen Kohlekraftwerke samt ihren Überlandleitungen wurden die Windkraftanlagen verdrängt. Zu Krisenzeiten, beispielsweise in den Weltkriegen, griffen findige Ingenieure auf die Windkraft als unabhängige Energiequelle regelmäßig zurück und brachten sie auf den aktuellen Stand der Technik.

Umweltschützer betonen, dass diese Energieform besonders zukunftssicher sei, da Wind, im Gegensatz zu Kohle oder Erdöl, eine erneuerbare Ressource ist und somit dauerhaft zur Verfügung steht. Zudem sei die Nutzung der Windenergie besonders luft- und klimaschonend, da während des Anlagenbetriebs im Gegensatz zu fossilen Energieträgern keine Gift- und Schadstoffe, wie Schwefeldioxid oder Stickoxide, und keine direkten Kohlendioxidemissionen, die zur Klimaerwärmung beitragen, entstehen. Ein weiteres Argument der Befürworter ist die weltweite Verfügbarkeit von Wind. Von einer Förderung der Windenergie versprechen sie sich mehr Gerechtigkeit, da auf diese Weise auch Staaten ohne Rohstoffvorkommen Autarkie in der Energieversorgung erreichen könnten. Zudem bestehen bei der Windenergie keine Risiken von großen oder extrem großen Umweltschädigungen wie bei der Kernenergie.

Weltweit waren 2003 über 40.000 MW Windkraftleistung installiert. In Europa liegt sie über 29.000 MW. Die größten Serienanlagen weisen eine Leistung von 3 MW, eine Nabenhöhe von 100 m und einen Rotordurchmesser von 80 m auf.

Momentan spieltt die Stromerzeugung durch Windkraft in Litauen noch keine große Rolle. In den nächsten 5-10 Jahren wird sich dies bedingt ändern, da der Anteil von regenerativer
Energieerzeugung auf 12% steigen soll. Die nationale Energiestrategie nennt hierbei einen Zielwert von 151 GWh, den die Windenergie bis 2010 erreichen soll. Potenzial für den Ausbau des litauischen Windenergiesektors besteht vor allem im Westen und Nordosten Litauens.

Der Anteil der Windenergie an der Gesamtproduktion von Strom ist mit einem Anteil von 0,1% verschwindend gering. Trotzdem hat sich die Energieproduktion durch Windkraftanlagen 2007 (13,7 GWh) im Vergleich zum Vorjahr (1,8 GWh) fast um das Achtfache erhöht. Im Jahr 2006 wurden 27 neue Windturbinen mit einer Gesamtkapazität von 48,55 MW in Betrieb genommen, so dass die Anzahl der installierten Turbinen auf insgesamt 37 anwachsen konnte.

Zur Zeit sind in Litauen vereinzelt Windkraftlagen in Betrieb. Kürzlich wurde der erste Spatenstich für einen Windpark mit einer Leistung von 30 MW gemacht, der von einer deutschen Firma betrieben und mit deutscher Technik ausgerüstet wird. Das technisch relisierbare Potenzial wird von Experten auf insgesamt 90 GW/h pro Jahr geschätzt. Bis 2020 soll dieses Potenzial bis zu 50% ausgeschöpft werden.

2.2. Wasserkraft

Mit Wasserkraftwerken werden knapp 3,5 Prozent der Weltweit erzeugnet elektrischen Energie gewonnen, dies entschpricht einem Anteil von 18 Prozent an den regenerativen Energiequellen. Wasserkraft liegt damit fast gleichauf mit der Kernenergie. Wasserkraft ist derzeit die wichtigste erneubare Energiequelle, die zur Stromversorgung der Erdbevölkerung beiträgt.

Litauen nutzt gegenwärtig nur 14% der vorhandenen und erschließbaren Wasserkraftkapazitäten. Der Anteil der Wasserkraft am Primärenergiebedarf beträgt nur knapp 2% und an der Strombilanz rund 3%. Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen im nationalen Umwelt- und Planungsrecht, das derzeit den Bau von großen Wasserkraftwerken an den großen Flüssen Memel und Neris sowie an einer Vielzahl von Nebenflüssen untersagt. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 397,1 GWh Strom durch Wasserkraftwerke produziert, ein Rückgang um 12% zum Vorjahr.

Kraftverk Kaunas

Das Kraftwerk Kaunas besteht aus zwei Betriebsteilen – dem Kraftwerk Petrasiunai und dem Kraftwerk Kaunas.

Etwa 80% der gesamten Heizenergie für die Stadt Kaunas wird in den Kraftwerken Petrasiunai und Kaunas erzeugt. Die erzeugte Elektrizität wird dem litauischen Verbundnetz zugeführt. Die wichtigsten Anlagen im Kraftwerk Petrasiunai sind drei Dampferzeuger mit einer Kapazität von jeweils 75 t/h, ein 12 MW-Turbogenerator und zwei Heizwassererhitzer mit einer Kapazität von jeweils 100 Gcal/h.

Die Luftverschmutzung ging durch die Erneuerung der Feuerungsanlagen bedeutend zurück. Zur Zeit wird ein neues Überwachungssystem im Kraftwerk eingeführt. Es wird alle luftverschmutzenden Emissionen in den Rauchgasen registrieren und den Einsatz der Feuerungen steuern. Das gesamte Abwasser vom Waschen der Heizflächen und der Vorheizer wird aufbereitet und wiederverwendet. Das Regenwasser und Schmutzwasser vom gesamten Kraftwerksgelände wird gesammelt und genutzt.

3. Erschöpfliche Energiequellen in Litauen

Die als Energiequelle nutzbaren fossilen Energieträger sind aus Biomasse entstandene Stoffe, die – durch Sedimentschichten von der Atmosphäre abgeschlossen – nicht verrotten konnten und so ihre chemische Energie erhielten. Fossile Energieträger sind Kohle, Erdgas, Erdöl und Methanhydrat. Allen fossilen Energieträgern ist gemeinsam, dass sie nur in begrenztem Maß vorhanden sind und ihre Verwendung mit mehr oder weniger hohen CO2-Emissionen verbunden ist.

Nicht regenerative Energieträger- auch als erschöpfliche Energieträger bezeichnet, decken aktuell den weitaus größten Anteil des Primärenergiebedarfs der Welt. Ihre größten Vorteile liegen, in deren hohen Energiedichten und ausgeprägten Speicherfähigkeit.

3.1. Erdöl und Mazeikiu nafta

Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes lipophiles Stoffgemisch. Es ist ein fossiler Energieträger und dient zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel. Daneben wird Erdöl in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten vielfach eingesetzt. Erdöl ist derzeit der wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaften. Deshalb wird es auch „Schwarzes Gold“ genannt.

In Litauen wichtigster Energieträger ist Erdöl. Ölprodukte haben mit 31,3% den größten Anteil am Primärenergieverbrauch Litauens. Das Land ist zur Deckung seines Bedarfs wegen geringer eigener Vorkommen fast vollständig auf Importe angewiesen. Seit der Außerdienststellung der Pipeline Freundschaft importiert Litauen Rohöl nur noch auf dem Seeweg (Terminal Butinge). Der Export von Erdölprodukten erfolgt über die beiden Terminals Butinge und Klaipedos Nafta. Die Energiestrategie sieht vor, bis 2009 Vorräte von Erdöl und Erdölprodukten anzulegen, die den Bedarf Litauens für 90 Tage decken können. 50% der Kosten für Ankauf und Lagerhaltung werden vom Staat gedeckt, die andere Hälfte soll von Unternehmen aus der Erdölbranche aufgebracht werden. Ein weiteres Ziel der Energiestrategie ist es, den Anteil von Erdöl am Primärenergiebedarf bis zum Jahr 2025 auf 35% zu erhöhen.

Raffinerie Mazeikiu Nafta

Mažeikių Nafta ist eine litauische Erdölgesellschaft bei Mažeikiai im Nordwesten des Landes. Mažeikių Nafta besitzt
einzige Raffinerie in den baltischen Ländern. Diese wurde noch zu Zeiten der Sowjetunion gebaut und nahm 1980 ihre Produktion auf. Sie produziert unter anderem Kraftstoffe unter der Marke Ventus, Heizöl und Bitumen. Ihre Jahreskapazität beträgt 12 Millionen Tonnen Rohölverarbeitung.

Šiuo metu Jūs matote 52% šio straipsnio.
Matomi 1502 žodžiai iš 2912 žodžių.
Siųskite sms numeriu 1337 su tekstu INFO MEDIA (kaina 0,87 €) ir įveskite gautą kodą į laukelį žemiau:
Kodas suteikia galimybę atrakinti iki 100 straispnių svetainėje ir galioja 24 val.