Palangos senosios gimnazijos
III HB klasės mokinės
Monikos Serapinaitės
Metinis darbas
Hermann Hesse
„Der Steppenwolf“
[pic]
Mok.:Giedrė Arlauskienė
2002
Palanga
INHALT
|Biographie |3 |
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|„Der Steppenwolf“: | |
|Vorwort des |7 |
|Herausgebers…………………………………………..| |
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|Aufzeichnungen |7 |
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|Tractat vom Steppenwolf |8 |
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|……. | |
|Ort und Zeit |10 |
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|Aussage |10 |
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|Stil |11 |
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|Leseprobe……………………………………………..|11 |
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|H.Hesse=H.Haller? |12 |
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|……………. | |
|Magisches Theater |13 |
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|……………. | |
|Charactere |17 |
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|Komentar vom Autor |20 |
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|Komentar vom anderen |20 |
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|Meine Meinung |21 |
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|Seine Werke |22 |
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|Literaturverzeichnis |23 |
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|……………. | |
Hermann Hesse – Dichter einer anderen Welt. Wer seine Bücher gelesen
hat, kann diesem Gedanken wahrscheinlich zustimmen. Er ist der letzte
Ritter aus dem glanzvollen Zuge der Romantik. Hesse war zugleich Lyriker,
Erzähler, Essayist, als auch Kritiker und Maler. Die Bücher wurden in 55
Sprachen übersetzt. Hermann Hesse wird – vor allem von jungen Menschen –
auch heute noch immer wieder neu entdeckt. Im Laufe der Zeit habe ich
sieben von seinen Büchern gelesen und von allen ist für mich eine magische
Anziehung geblieben. Das hat bei mir bald einmal ein Interesse für Hermann
Hesse hervorgerufen, für den Mann, der solche traumhafte Bücher schrieb,
die so viel über das Leben und Kunst aussagen.
BIOGRAPHIE
Am 2. Jul, 1877 wurde Hermann Hesse in Calw/Württemberg als zweites
Kind des Johannes Hesse und seiner Frau Marie, geboren.
Die Mutter des Dichters, Marie Gundert-Dubois, Tochter von Dr. Hermann
Gundert-Dubois, wurde als Missionärstochter in Talatscheri (Ostindien)
geboren. Die Familie des Vaters hatte
baltisches Gepräge. Seine Eltern
waren Missionare, wodurch Hesse schon als Kind in Kontakt mit verschiedenen
Kulturen und Menschen, die in seinem Elternhaus zu Besuch waren, kam.
Im Geburtsjahr des Dichters feiert Großvater Hesse sein 50 Jubiläum.
Beide Großväter des Dichters, von Vaters- und von Muttersseite, tragen den
Vornamen Hermann.
H. Hesse hatte blaue, scharfe Augen und helles Haar; angespannte,
habichtartige Gesichtszüge und in der Erregung spitzige, rückwärtsfliehende
Ohren.
Als Hermann Hesse 3 Jahre alt war, hatte er seine Kindheit in der
Schweiz verbracht, wo sein Vater als Herausgeber eines Missionsmagazins
arbeitete. Als Kind verlebt Hesse hier glückliche Jahre. In diesen Jahren
beginnt für Hesse aber auch die Schulzeit mit strengen Lehrern, die
straften und schlugen ihn. Im 1883, als Hesse sechsjährig war, überlegte
sein Vater ernst, ob es nicht besser wäre, für die unbändige Frühreife des
Kindes zur
Erziehung ihn aus dem Haus zu geben. Die Lehrerin hat gesagt: “Wir sind zu
nervös, zu schwach für ihn… Gaben hat er, scheint’s zu allem: er
beobachtet den Mond und die Wolken, phantasiert lang auf dem Harmonium,
malt mit Bleistift oder Feder ganz wunderbare Zeichnungen, singt, wenn er
will, ganz ordentlich, und an Reimen fehlt es ihm nie.“ Er verliert das
Vertrauen gegenüber den Eltern, die ihn nicht vor der Übermacht die
Lehrerin schützen können. Nach der Rückkehr nach Calw 1886 besucht der
Neunjährige dort das Reallyzeum. Hesse erzählt darüber in seinem
„Kurzgefassten Lebenslauf“: „Dazu kamen die Schulwissenschaften hinzu, die
mir leichtfielen und Spass machten, namentlich fand ich ein wahres
Vergnügen an der lateinischen Sprache und habe beinahe ebenso früh
lateinische wie deutsche Verse gemacht..“ 1890-1891 besuchte er die
Lateinschule in Göppingen. An der Schule hatte Hesse kein grosses
Interesse, doch zählte man ihn mühelos zu den Besten seiner Klasse. Er
bestand also auch das berühmte Landesexamen, dass ein kostenloses
theologisches Studium gewährte. Hesse bestand das Examen als Zweitbester
und trat 1891 in das evangelische Klosterseminar Maulbronn ein. Am 1892
flüchtet er aus dem Seminar sich. Von diesem Ereignis an wurde Hesse immer
gleichgültiger und unberechenbarer, er litt chronisch unter Kopfschmerzen
und Schlaflosigkeit. Er verliebte sich in die ältere Eugenie Kolb, welche
ihn nicht liebte. Er stürzte in eine tiefe Depression. Er lieh sich Geld,
kaufte einen Revolver und dachte oft über Selbstmord. Mit fünfzehn Jahren
war er tief über die
Zurückweisung seiner Eltern verletzt und tobte über die Gesellschaft
und die Religion. . „Dass ich ohne weiteres immer weggelaufen bin“,
schreibt Hesse an seinem Vater „galt Euch für krankhaft. Es war natürlich
nicht das Richtige, aber ich fühlte zu allem, was Ihr aus mir machen
wolltet, keine Lust, keine Kraft, keinen Mut. Wenn ich so ohne jedes
Interesse an meiner Arbeit Stunde um Stunde im Geschäft oder Studium war,
ergriff mich eben Ekel“ Dann besuchte H.Hesse eine Gymnasium. Er machte
Mechaniker und Buchhändlerlehre. Hesse begann zu trinken, stark zu rauchen
und Schulden zu machen. Er meinte immer an Selbstmord und die Depressionen
beganen sich wieder. Seine Eltern nahmen ihn nach Hause.
Schon früh wollte Hesse Dichter werden – seit der Kindheit hatte er
Gedichte geschrieben und nun wurde einiges von ihm veröffentlicht. Er war
immer entschlossener, Schriftsteller zu werden. Er arbeitete als
Buchhändler und schrieb in seiner Freizeit. Immer mehr bemühte er sich um
den Kontakt zu den Menschen, er wollte die Kunst mit den Menschen lernen.
Hesse konnte nicht mehr gegen und ohne sie leben. Trotzdem war ihm die
Natur das Wichtigste und er war am glücklichsten, wenn er alleine in der
Natur umherstreifte.
Als er 24 Jahre alt war, machte er die erste Reise nach Italien. In
nächsten Jahren starb seine Mutter. 1904 wurde er freier Schriftsteller in
Gaienhofen am Bodensee. Immer öfter dachte Hermann Hesse, er leide unter
verschiedenen Krankheiten; es zeigt sich klar, dass er ein Hypochonder war.
Dann folgte eine Heirat mit Maria Bernoulli. Sie hatten drei Söhnen
gehabt: Bruno (geb.1905), Heiner (geb.1909) und Martin (geb. 1911). 1907
baute Hesse sein eigenes Haus in Gaienhofen. Im Jahren 1910-1912
unternimmt er viele Reisen: nach Österreich, Italien, in die Schweiz und
nach Indien. Bald starb sein Vater. 1919 zieht er nach Montagnola bei
Lugano um. 4 Jahre später wird er Schweizer Staatsbürger. Hermann Hesse
schrieb unter dem Pseudonym „Emil Sinclair“. Er zog ohne Familie von Bern
nach Montagnola (Tessin) um. Ausserdem begann Hesse zu malen. Diese ganz
neue Weise sich auszudrücken bedeutete ihm sehr viel. Das Malen war also
ein weiterer Einfluss auf seine Schreibtätigkeit.
Seit dem Frühling behandelte er sich regelmäßige in Baden bei Zürich.
1923 lässt er sich von seiner ersten Frau scheiden und heiratet im
darauffolgenden Jahr die 27jährige Sängerin Ruth Wenger (Hesse ist zu
diesem Zeitpunkt 47jährig!). Doch
diese Bindung währt nicht lange, die
beiden Charaktere sind zu unterschiedlich, sodass die Ehe 1927 wieder
geschieden wird.
1931 heiratete er Nino Dolbin (Kunsthistorikerin), geb. ausländer.
Dann zog H.Hesse in ein neues Haus am Rand von Montagnola, das Hans C.
Modmer für Hesse bauen ließ und ihm auf Lebenszeit zur Verfügung stellte.
In 1947 war er Ehrendoktor in der Universität in Bern.
Hesse, dessen Bücher millionenfach verkauft wurden, wurde im Jahr 1946
für seine schriftstellerischen Leistungen mit dem Nobelpreis für Literatur
ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen sind u.a der Bauernfeld-Preis,
Gottfried-Keller-Preis, Göthe-Preis, Wilhelm Raabe-Preis, Orden pour la
mérite, Friedenspreis des dt. Buchhandles.
Seine Freunden waren so berühmte Menschen wie Ludwig
Finckh (1985 – 1989) , Othmar Schoeck (1904-1912),
Romain Rolland (1912-1919), Hugo und Emmy Ball
(1920), Thomas Mann. Auch hatte er Briefkontakt mit
Döblin, Eich, Freud, Heuss, Hofmannsthal, C.G.Jung,
E. Laske-Schüler, W.Rabe, Rilke, A.Schweitzer,
A.Zweig, St. Zweig.
Hesse starb am 9.August 1962 in Montagno bei Lugano.
„DER STEPPENWOLF“
Hesses Roman „Der Steppenwolf“ entstand in einer schweren seelischen Krise
des damals knapp 50jährigen Autors.
Inhalt
Vorwort des Herausgebers
Im Haus der Tante des Herausgebers mietet ein etwa 50jähriger Mann ein
Zimmer und eine Schlafkammer. Er heißt Harry Haller und nennt sich selbst
einen Steppenwolf. Er hat keinen Beruf. Der Herausgeber spionierte mehrmals
in seinem Zimmer herum und sah, daß Haller gerne hohe Literatur las, in
einem Konzert sah er ihn auch einmal. Im Zimmer war es stets unaufgeräumt,
Flaschen lagen am Boden herum. Eines Tages war er verschwunden und
hinterließ ein Manuskript, das er an den Herausgeber adressierte. Dieser
meint, daß Hallers Seelenkrankheit eine Krankheit der Zeit wäre. [Haller
ist ein Intellektueller, der seinen Intellekt haßt, ihn aber nicht
loswerden kann]
Harry Hallers Aufzeichnungen Nur für Verrückte
sind in der Ich-Form geschrieben. Er beschreibt erst einen Tagesablauf,
dann einen Nachtspaziergang, bei dem er ein Leuchtschild mit den Worten
„Magisches Theater, Eintritt nicht für jedermann“ auf einer grauen Mauer
sieht. Er versucht die Tür aufzumachen, doch es geht nicht. Haller will
schon wieder gehen, als er die Buchstaben „Nur für Verrückte“ entziffert;
nun erlosch das Schild wieder. Nun geht er in ein Gasthaus und beginnt, die
heutige Gesellschaft gedanklich zu kritisieren; sie weiß nichts mehr zu
schätzen, ist nicht an alten Werten interessiert,… Am Heimweg kann er das
Schild an der alten Mauer nicht entdecken, doch er trifft einen Mann mit
einem Schild, auf dem „Anarchistische Abendunterhaltung, Magisches
Theater!“ geschrieben steht. Er will wissen, wo dieses Theater ist, statt
dessen drückt ihm der Mann ein Büchlein in die Hand und verschwindet.
Tractat vom Steppenwolf Nur für Verrückte
Der Tractat ist ein eingeschobener Kommentar zu Hallers Aufzeichnungen. Der
Verfasser ist besser über Harry orientiert als dieser selber; zugleich ist
der Tractat eine Selbstanalyse Hesses. Der Steppenwolf ist ein
Selbstmörder, den Hesse aus drei Betrachtungsweisen sieht:
• Psychologisch: sensibel und empfindlich bei der kleinsten
Erschütterung denkt er intensivst an Selbstmord
• Metaphysisch: Nicht mehr die Vollendung ihrer Seele und
Selbstverwirklichung ist Lebensziel, sondern die Auflösung, zurück zu
Gott / ins All
• Philosophisch: Der Weg zum Tod steht immer einem offen, das kann
manche Sachen erträglicher machen
Er handelt von allen Steppenwölfen, ein Harry als Beispiel. Es ist
eine psychologische Analyse von Hallers Schicksalsproblematik. Es klärt ihn
auf, daß eine menschliche und eine wölfische Seele in ihm wohne, die in
ständiger Todfeindschaft gegeneinander stehen. [Die eine Hälfte will
fressen, saufen und morden, die andere will denken, lesen und Mozart hören;
so entstehen Störungen, bis man die zwei Auswege kennenlernt: entweder man
hängt sich auf oder man bekehrt sich zum Humor] Der Steppenwolf ist ein
Mensch, der nach Unabhängigkeit strebt und dann an ihr zugrunde geht. Harry
lebt als „Selbstmörder“, weil er sich stets gefährdet vorkommt; doch diese
anscheinende Schwäche ist auch seine Stütze. Er verachtet das Bürgertum,
lebt aber immer bürgerlich und ist auch in kleinbürgerlicher Erziehung