Keramik
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Keramik

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Unternehmensportrait

Die Girnghuber GmbH, besser bekannt als GIMA, hält eine lange Tradition in der Fertigung von Tonbaustoffen aufrecht. Sie ist mit Ihren Qualitätsprodukten, nicht nur für die Region ein wichtiger Lieferant, sondern überzeugt ihre Kunden auch über die Landesgrenze hinaus mit individuellen Lösungen und innovativen Ansätzen.

Am Standort Marklkofen werden heute ca. 250 Mitarbeiter beschäftigt. Das gesamte Firmenareal ist in einzelne, in sich geschlossene Produktionsstätten, unterteilt.

Zu den hier gefertigten Produkten gehören:

• Klinker und Vormauerziegel

• Euro-Modul Klinker

• Altbaierische Handschlagziegel- und Bodenplatten

• Terrakotta-Fassaden

• Ziegelsichtmauerwerk-Fertigelemente

• keramische Fassadenplatten

• Akustikziegel

• Pflasterklinker

• Klinkerplatten

• Dachziegel

• Mauerziegel

• Deckenfertigelement

Eine umfassende Produktpalette, mit der sich jede Bauaufgabe lösen läßt.

Die keramischen Fassadenplatten werden von der Moeding Keramikfassaden GmbH, eine 100%ige GIMA Tochter, um weitere technische System-Komponenten ergänzt und so als „vorgehängte, hinterlüftete und wärmegedämmte Ziegelfassade“ vermarktet.

Die gesamte GIMA Dachziegelproduktion wird ausschließlich über das Partner-Unternehmen ERLUS Baustoffwerke AG, Neufahrn/Ndb. vertrieben.

Unser Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten und dessen kreativer Arbeit, Akzente in der Baulandschaft zu setzen, Bauvorhaben zu realisieren und somit Referenzen zu schaffen, die durch ihre Erscheinung und Funktionalität begeistern.

Deshalb setzt GIMA seit Jahren verstärkt und mit Erfolg auf eine fundierte praxisorientierte Beratung. Kompetenz und Know-how zeichnen unsere Fachberater aus. Wir bringen unser Wissen und unsere Erfahrung bereits bei der Planung mit ein und unterstützen vor Ort.

Historie

In der Ziegelei in Marklkofen werden seit weit über 100 Jahren Ziegel für Wand, Boden und Dach hergestellt. Seit 1903 befindet sie sich im Besitz der Familie Girnghuber.

Marklkofen liegt im niederbayerischen Vilstal. Niederbayern ist schon seit der Römerzeit, wegen seiner ausgezeichneten Ton- und Lößlehmlagerstätten, ein bevorzugter Standort für Ziegeleien. Auch Wasser und Holz, die weiteren für die einstige Ziegelherstellung notwendigen Rohstoffe waren im Vilstal und im nahen Hügelland reichlich vorhanden.

Mit dem Bau der Eisenbahn nach 1870 konnte über den örtlichen Bahnhof Kohle als Brennstoff herantransportiert werden und die fertigen Waren konnten im weiteren Umkreis verkauft werden. So lieferte man schon vor dem Ersten Weltkrieg von Marklkofen aus Ziegel und Dachziegel ins Isartal, wo es wegen des fehlenden Rohstoffs keine Ziegeleien gab. Sogar in München fanden sich Abnehmer für Steine und Dachziegel. Nach dem Ersten Weltkrieg mussten immense Schäden behoben werden: der Bedarf an Ziegeln stieg. Die darauf folgende Weltwirtschaftskrise führte aber auch die Ziegelindustrie an den Rand einer Existenzkrise. Dem kurzen Bauboom von 1935 – 1940 folgten die Kriegsjahre. Es fehlte an Kohle und Arbeitskräften. Nur größere Fabriken wurden weiterbetrieben, um den dringendsten Bedarf zu decken. Zu diesen zählte auch die Firma Girnghuber, die damals vor allem nach München lieferte. Bei den Bombenangriffen wurden bei vielen Häusern die Dächer beschädigt. Um die Häuser wieder bewohnbar zu machen mussten Ziegel, vor allem Dachziegel geliefert werden. Für den Bau eines Aluminiumwerkes bei Braunau am Inn in den Jahren 1939/40 wurden in Marklkofen zum ersten Mal Hartbrandsteine für die Schmelzöfen hergestellt.

Parallel zu diesen wirtschaftlichen Entwicklungen hat sich die Technik der Ziegelherstellung vom späten 19. Jahrhundert bis heute fundamental geändert. Am Beginn der GIMA – Geschichte wurden Ziegel saisonal vom Frühjahr bis Spätherbst in reiner Handarbeit fast wie zur Römerzeit gefertigt. Die Dampfmaschine (Dampfziegelei) und dann der Drehstromgenerator haben durch die einsetzende Mechanisierung der Ziegelherstellung revolutioniert. Heute werden bei GIMA fast alle Ziegel vollautomatisch und computergesteuert hergestellt. In fast keinem Industriezweig ging die Umstellung von der Handarbeit zum computergesteuerten Betrieb und die damit einhergehende Konzentration auf wenigere und größere Betriebe so rasch vor sich wie in der Ziegelherstellung. Einen guten Einblick in die historische Technik der Ziegelherstellung gibt das, von GIMA geförderte, Ziegel und Kalkmuseum im niederbayerischen Flintsbach.

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