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Inhalt

1. Gesundheit ist der größte Reichtum des Menschen. 2

2. Zivilisationskrankheiten und ihre Ursachen. 3

2.1. Was ist die Krankheit? 3

2.1.1. Was erregt die Krankheiten? 3

2.1.2. Krankheiten in unserem Leben 3

2.2. Was erregt Herzinfarkt? 4

2.3. Die Welt der Allergien. 5

2.3.1. Heuschnupfen 6

2.3.2. Nesselsucht 7

2.4. Atemwegsbeschwerden und ihre Ursachen. 8

2.4.1. Bronchialkatarrh (Bronchitis). 8

2.4.2. Bronchialasthma. 9

2.5. Migräne und Kopfschmerzen. 10

2.6. Umwelt und die häufigsten Krebsarten. 12

2.6.1. Lungenkrebs 13

2.6.2. Brustkrebs 13

2.7. Süchtige Menschen sind krank (Alkoholsucht, Lauschgiftsucht). 14

3. Wie können wir uns selbst helfen? (Umwelt macht uns krank. Was müssen

wir tun?) 15

4. Schlussfolgerung. 16

5. Das Verzeichnis von der benutzten Literatur 18

1. Gesundheit ist der größte Reichtum des Menschen

Wir leben zwar in der Zeit des großen technischen Fortschrittes und im Jahrhundert der Raumfahrt, aber immer noch ist Gesundheit das wertvollste Gut, das uns beschieden sein kann. Gesundheit ist nicht selbstverständlich; sie bedarf sehr unseres Zutuns und muss sorgsam gepflegt werden. Auch wenn wir heute so vieles angenehmer haben als unsere Großeltern, auch wenn unsere Wohnungen und Arbeitsverhältnisse soviel besser sind, so bringt unsere Zivilisation doch Einflüsse und Verlockungen mit sich, die für unsere Gesundheit, ja die des ganzen Volkes, recht bedenklich sind. Die medizinische Wissenschaft hat große Fortschritte gemacht, die Erkenntnisse der Hygiene werden weithin befolgt, und doch gibt es heute kaum weniger kranke Menschen als zu früheren Zeiten, da die ärztliche Kunst nur wenige Möglichkeiten hatte.

Viele Infektions krankheiten, die noch vor zwanzig Jakren Lebensgefaht bedeuteten, habeninzwischen ihre Schrecknisse verloren. Mit moderner Operationstechnik können andere Krankheit, noch vor wenigen Jahren sehr gefürchtet, jetzt erfolgreich behandelt werden. In der Heilung zahlreicher innerer Leiden wurden große Fortschritte erzielt.

Und doch: Trotz dieses bewunderswürdigen Fortschrittes in der ärztlichen Krunst gibt es heute nicht weniger Kranke, gibt es nicht weniger Menschen, die vorzeitig in ihrer Arbeitsfähigkeit und in ihrer Erlebnisfähigkeit eingeschränkt sind. Andere körperliche und seelische Erkrenkungen sind in den Vordergrund getreten, manche in bedronhligem Ausmaß, wie Herz – und Kreislauferkrankunger, Krebs – und Stoffwechselleiden. Alle diese Krankheit werden zweifellos durch die Umwelt des modernen Meschen, dusch seine Lebensgewohnheiten und die Art seiner Ernährung begünstigt.

Gesundheit wurde zu allen Zeiten als wertvolles und zu bewahrendes Gut erkannt und gehört zu den grindvoraussetzungen einer erfüllten Lebensgestaltung. Sie ist das größte und tenerte Kapital, das uns je im Leben geschenkt wurde und auch nur einmal gegeben wird. Es liegt an uns selber, es zu erhalten, zu mehren und zu kräftiger oder es verkommen lassen. Eigenartigerweise kümmern sich die meisten Meschen um diese einzige sichere Grundlage ihrer Existenz am allerwenigsten. Wir, Menschen, sind Glieder einer groen biologischen Ordnung mit bestimmten Gesetzen. Die Natur will gesunde, leistungsfähige und damit glückliche Lebewesen im Rahmen ihrer Ordnung und Ganzheit Haben. Jeben Mensch wird nur ein Mal geboren und er möchte glücklick und lang auf dieser Erde leben. Gesund sein heißt länger zu existieren. Man sagt, dass es tausend Krankheiten gibt, aber nur eine Gesundheit, die der größte Reichtum des Menschen ist. Kein Mensch kann die Gesundheit kaufen. Sie ist unschätzbares Gut auf der ganzen Welt.

2. Zivilisationskrankheiten und ihre Ursachen

2.1. Was ist die Krankheit?

Unser modernes, vielfack als “fortschrittlick” gepriesenes, zivilisiertes und technisiertes Leben hat die natürliche Ordnung in der Welt vielfältig so gründlich gestrört. Die Störung ersteckt sich aug alle Lebensgebiete und ist die tiefste Ursache all der Unzufriedenheit, Angst und Sorge, all der gequälten und kranken Herzen. All der inneren Zerrissenheit und Heimatlosigkeit Zahlloser Menschen. Sie ist aber auch die erste Ursache aller Halbgesundheit der Leistungsschwäche, der zahllosen Zivilisationssachäden und der vielen chronischen Krankheiten und vorzeitigen Abnutzungserscheinungen. Die Zerstörung unserer Umwelt ist für uns nicht nur schädlich. Das macht uns krank. Darum gibt es jebzt viele verschiedene Krankheiten in unserer Welt. Und was ist die Krankheit? Als Krankheit bezeichnet man einen Zustand, in welchem das körperliche oder seelisch – geistige Leistungsvermögen, unaghängig voneinander oder gemeinsam, infolge irgendwelcher Schädigungenoder Veränderungen beeinträchtigt oder gestört ist.

2.1.1. Was erregt die Krankheiten?

Es gibt viele ursachen, die die Krankheiten auslösen. Zuerst braucher die Menschen eine gesunde Umwelt. Sie ist nicht nur eine Grundvoraussebzung für ein gesundes Leben, sondern auch ein Grundrecht, das in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist. Die globalen Folgen ökologi scher Zerstörung sind offensichtlick: Da ist zunächst die Ervärmung der Erde, der sogenannte Treighaus effekt. Ebenso ist heute wachsende Ausdünnung und zerstörung derr ozonschicht Gegenstand weltweiter Erörterungen. Das übermaß schädlicker UV – strahlung trifft heute schon Menschen südlicher Länder (Australien, Neuseeland, Chile) und wird immer
weitere Kreise zeihen. Die Vergiftung der Luft durch Schadstoffe aller Art ist längst nicht mehr nur ein Problem in den industriellen Zentren der Welt. In vielen Teilen der Welt leiden die Meschen unter der Schadstoffbelastung industrieller Produktionen. Der Verlust der Arten ist schließlich eine wenig beachtete, dennoch gravierende Gefahr für die Zukunft der Menschheit. Täglick werden 50 bis 100 Pflauzen – und Teirarten ausgerottet, überwiegend durch die Zerstörung der Regenwälder.

2.1.2. Krankheiten in unserem Leben

Auf andere Weise ist Krankheit jebzt immer zugleich ein seelisches Problem. Daher muss zugleich mit der körperlichen Reinigung auch eine solche Wiederherctellung unserer seelisch-geistigen Welt sein. Unfriede, streit, Angst, Sorge, Unehrlichkeit, Furcht, Kitsch, Schund und Süchte sind für die Seele genauso schädigend wie unnafürliche Nahrungsmittel oder die Zerstörung der Umwelt für den Menschen. Warum gibt es viele Krankheiten in unserem Leben? Wer ist schuld daran? Warum herrscht unter uns Neid und Eifersucht, Wut und Zorn, Streit, Unfriede? Warum belasten wir unser Leben? Es gibt viele Fragen, aber keine Antwort. Unser leben ist auch eine große rätselhafte Frage.

2.2. Was erregt Herzinfarkt?

Die Gefühle wie Liebe, Leid, Furcht, Angst aber auch Frohsinn, Freude, Hoffnung, Gaube quellen aus dem Herzen und wirken auf das Herz zurück. Das Herz ist nicht nur das zentrale Organ, das das Blut als den Träger des Lebens in das Gefäßsystem pumpt, sondern auch ein Organ, das im Denken und Fühlen der Meschen eine wichtige Stellung einnimmt. Das etwa faustgroße Herz liegt im Brustkorb hinter dem Brustbein und die Gestalt eines stumfer Kegels. Es besteht aus zwei Hälften, dem linken und dem rechten Herzen, die durch die Herzscheidewand voneinander getrennt sind.

Der herzinfarkt ist eine Zerstörung von Muskelgewebe durch Herzkranzgefäßverschluss. Herzinfarkte sind das Ergebnis von Kettenreaktionen. Bluthochdruck, Nikotin, die Zuckerkrankheit und überhöhte Blutfettwerte zählt man zu den Risikofaktoren erster Ordnung. Die in einer Zigarre anthaltene Menge Nikotin (0.10 Gramm) würde genügen, um zwei Männer umzubringer; denn die tödliche Dosis für einer Mann beträgt 0.05 Gramm, wenn man die Menge direkt in die Blutbahn brächte. Das führt zu beschleunigtem und unregelmäßigem Herzschlag, zu einer Gefäßverkalkung. Und diese Herzgefäßverkalkung begünstigt den Herzinfarkt.

Risikofaktoren zweiten Ordnung sind übergewicht (mit Beziehungen zu Bluthochdruck, Diabetes), Mangel an körperlicher Aktivität sowie sozialer und fanuliäre Streß, der sich über die Herznerven auswirkt. Lärm definiert als unerwünschtes Geräusch, das auf den Menschen störend, belästigend und gesundheitsschädlich einwirken kann. Lärm schädigt nicht nur das Gehör, er verursacht vor allen Streß, der den Herzinfarkt begünstigt. Umweltmedizinisch an erster Stelle steht der Verkehoslarm (Autos, Flugzeuge, Eisenbahn), dann der Freizeitlärm (Sportveranstaltungen, Diskotheken, Gaststatten), dann Industrielärm. Das Herzinfarkt-Risiko für Anwohner einer vielbefahrenen Straße liegt um etwa 80 Prozent höher als für jene, die in einem ruhigen Viertel leben. Lärm erzeugt verschiedenartige Beeinträchtigungen, wir empfinden ihn als Störung, wir erschrecken, wir bekommen Angst, wir wachen auf, wir können uns nicht mehr verständigen, wir werden gereizt. Darum verursacht das Bluthochdruck und damit den herzinfarkt.

Ein letzter Risikofaktor ist das Lebensalter. Insgesamt steigt die Infarktgefahr mit zunehmendem Alter. z.B. in Deutschland stirbt jeder fünfte Mann, der die zweite Hälfte des Lebens erreicht, an einem Herzinfarkt. Die negative Einwirkung der Zivilisation zeigte sich nicht nur darin, dass die Infarkthäufigkeit stetig zunahm. Vielmehr wurden durch die modernen Lebensumstande immer mehr auch jüngere Jahrgänge betroffen. So ist der Infarkttod von Männern im dritten und vierten Lebensjahrzehnt keine Seltenheit mehr.

Zu den beschriebenen Risikofaktoren gehören seelische und körperliche überforderungen, starke innere Spannung, Enttäuschung, schlafmangel mit übertriebenem Genuß von Kaffee oder Tee. Der Alkoholrausch.

Jetzt ist der Herzinfarkt die häufigste Einzelursache aller Sterbfälle. Um so wichtiger ist die frühzeitige Erkennung des Notarzt rufen. Die schmerzen sind oft zu stark, dass Todesangst und Vernichtungefühl entstehen. Bie der Behandlung des Herzinfarktes steht an erster Stelle strengste Bettrehe zur Sauerstoffentlastung und narbigen Ausheilung des Herzens. Zur beruhigstellung und Schmerlinderung werden Beruhigungsmittel und auch Opiate gegeben. Zur Wiederreingliederung ins Alltagsleben gehürt die Regelung des Lebensweise mit dem Ziel, Risikofaktoren möglichst auszuschalten (Gewichtskontrolle, maßvolle Ernährung, Nikotinenthaltung, wohldosierte körperliche Bewegung). Der Übergang Zum Alltag kann durch eine Rehabilitationstherapie bebahnt werden. Aber für viele herzkanke menschen ist eine Transplantation des Herzens der letzte Ausweg, um weiter zu leben. Darum sollten wir unser Herz schonen, uns auf unser Leben freuen und den anderen Leuten eine Freude machen! Wir müssen viel mehr lieben und von ganyem Heryen und nicht hassen oder böse sein.

2.3. Die Welt der Allergien

“Dagegen bin ich allergisch”, heißt es oft, ohne dass man über diese Worte weiter nachdenkt. Jetzt leiden viele Menschen an einer Allergie. Das
Allergie umfasst nämlich ganzbestimmte chemische Reaktionen in unseren Zellen, Vorgänge, die im Körper wiederrum Symptome sehr verschiedener Art und Heftigkeit hervorrufen. Schon der ägzptische Pharao Menes starb um das Jahr 2900 vor Christus infolge eines shocks nach einem Wespenstich.Hippokrates, als Vater der Heilkunst bekannt ,berichbet um 400 vor Christus,dass Kuhmilch Nesselsucht hervovrufen kann.Die größten Fortschritte in der Allergieforschung gabes in den 1910 er. Hier sind vor allem die klassischen Studien des deutschen Arztes Prausnitz an seinem Patienten Küstner hervorzugeben, der auf Fisch allergisch reagierte. Der nicht allergische Prausnitz spritzte sich etwas Serum aus Blut Küstners in die Haut. Damit wurden Fischantikörper auf die Injektionsstelle übertragen. Als danach an derselben stelle Fischextrakt gespritzt wurde, entstanden Schwellung, Rötung und Juckreiz. Das durfte als Beweis dafür gelten, dass bestimmte im Blut vorhandene Stoffe allergische Beschwerden verursachen. Mehr als 40 Jahre versuchten Wissenschaftler die Ursachen der Allergien zu finden. Die Forschungen führten in den 1960 er zur Isolation und Identifikation eines Proteins im Blutserum, das für allergische Reaktionen eine große Bedeutung hat. Dieses Protein bekam den Namen Immunglobin E (Ig E). Es ist bei jedem gesunden Menschen vorhanden, findet sich jedoch bei Allergikern in erhöhtem Maß. Heute wissen Wissanschaftter und Ärzte bedeutend mehr auf dem Gebiet der Allergien. Es scheint daher selbstverständlich, dass die Diagnose wesentlich öfter als vor 50 Jahren Allergie lautet. Bessere Vorsorge und wirkungsvollere Medikamente schenken auch Allergikern heute eine höhere Lebenserwartung. Trotz der vielen Vorbeugemöglichkeiten scheinen allergische Krankheiten immer häufiger aufzutreten. Denkbare Ursachen können Luftverschmutzung, künstliche Nahrungsmittelzusätze, neue chemische Präparate und vor allem Berufsallergien sein. Wenn sich unsere Industrien so weiterentwicheln, wird – bei heute 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung – bald jeder zweite an einer Allergie leiden. Das bringt viel menschliches Leid mit sich. Wer dem eher gleichgülting gegenübersteht, möge bedenken, wie gewalting die Kosten für Behandlung und Krankkenstände unsere Gesellschaft belasten. Hier muss etwas getan werden! Und es bieten sich – zum Unterschied von vielen anderen chronischen Krankheiten – gerade auf diesem Gebiet glücklicherweise eine Menge Möglichkeiten an. Man kann:

– die Geldmittel für medizinische Forschung erhöhen;

– die Luft, die wir atmen und überhaupt der Umwelt mehr Beachtung Schenken;

– unsere tägliche Nahrung noch strenger überwachen. Die Lebensmitteluntersuchungsastalten tun heir schon viel! So z.B. Farbstoffe, die Allergien hervorrufen, in so gut wie allen Lebensmitteln verboten.

– Vorsicht ist geboten bei chemischen Präparaten in Haushalt und Industrie.

– Vermehrte Bewußtseinsbildung und damit größeres Verständnis in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen sind vonnöten.

– Allergievorbeugende Maßnahmen wie Wohnungssanierung und alle Möglichkeiten der Gesundheitesvorsorge müssen weit besser bekanntgemacht werden.

2.3.1. Heuschnupfen

“Ach, das ist gar keine richtige Erkältung, sondern nur ein Heuschnupfen”, sagt manch einer und lebt weiter wie bisher. Eines stimmt: Heuschnupfen ist keine richtige Erkältung; er steckt nicht an und verursacht nur selten Fieber. Falsch ish aber, von “nur Heuschnupfen” zu sprechen. Das weiß jeder, der Tag für Tag und Woche um Woche niest, sich schneuut, sich die Augen rot ribbelt und bei wunder Nase einen Riesenkonsum am Papiertaschentüchern hat. Es ist nicht leicht, unter diesen Bedingungen wie ein Normaler Mensch zu leben. Der Kopf ist schwer und tut, man ist todmüde und kann nachts trotudem nicht schlafen. Aber Fieber hat man keins. Das Wort Heuschnupfen ist fasch. Zu sprechen wäre von einem allergischen Schnupfen oder allergischer Rhinitis, da die Krankheit von vielen Dingen und nicht nur vor gras oder Heu ausgelöst werden kann.

Die meisten in der Luft schwebenden Allergene, die auf die schleimhöute der Nase und der Augen treffen, können Heuschnupfen hervorrufen. Manche unserer modernen Baumaterialien, wie biespielweise Spannpltten, können unter ungünstigen Bedingungen ein Gas, das Formaldehyd, abgeben, das Nase und Augen angreift und vermutlich auch sensibilisierend wirkt. Pollen sind auch besonders gefährlich für die Menschen. Pollen sind die männlichen Keimzellen der Samenpflanzen. Sie werden in den Staubbeuteln der Blüte gebildet. Nach Ausreifen der Pollenköner öffnet sich der Staubbeutel und die Pollenkörnchen verbreiten sich in der Luft. Und, welche Allergien durch Pollen sind besonders gefährlich? Die Birke ist in der Welt verbreitet und blüht, wenn die Blattknospen springen, im April – Mai. Heuschnupfen im Frühjahr kommt sehr häufig von Birkenpollen. Empfindliche Menschen bekommen auch von Eichepollen während der Baumblüte im April allergische Beschwerden. Die vielleicht bekannteste aller Blumen Löwenzahn hat eine weite Verbreitung auch. Heuschnupfen verursachen die Pollen vor allem im Frühling. Und, wie kann man Heuschnupfen behandeln? Es gibt gute Mittel zum Eintrpfen oder in Tablettenform. In besonders schweren Fällen von Heuschnupfen gibt der Arzt im Ausnahmefall vielleicht eine Spritze mit Langzeitwirkung. Nassentropfen gibt es heute schon in Einmalpachungen, sie
genommen, um die verschlossene Nase freizumachen. Aber nasentropfen dürfen nie länger als jeweils 10 Tage hintereinander verwendet werden! Sie können sonst die gegenteilige Wirkung haben und die Schleimhäute noch mehr reizen. Dadurch wird der Schnupfen schlimmer. Der Medikamente müssen immer genommen werden, ehe sich die Symptome des Schnupfens Zeigen. Eine Woche vor dem Pollenflug ist also anzufangen, und erst nach der Blütezeit dart der Allergiker die vorbeugende Behandlung beenden.

2.3.2. Nesselsucht

Sicher hat jeden schon den brennenden Schmerz verspürt, der bei Berührung einer ganz gewöhnlichen Breessel entsteht. Die Haut rötet sich, und bald treten brennende weiße Bläschen auf, die schnell zu juchen beginnen. Was ist passiert? Nun, Hunderte feinster Härchen, die an Stamm und Blättern der Nessel wachsen, sind abgebrochen und haben in unsere oberste Hautschicht Histamin gespritzt. Und dieses Histamin verursacht das Brennen und Juchen. Diese Reaktion heißt Nesselsucht. Fast dasselbe passiert, wenn wir uns beim Baden im Meer an einer Qualle brennen; der Unterschield ist nur, dass die Brennfäden der Qualle kein Histamin enthalten, sondem einer anderen Stoff, der wiederum das Histamin unserer eigenen Haut freisetzt. Ein Wespenstich dringt tiefer in die Haut ein und setzt dort Histamin frei. Das bewirkt eine noch umfassendere Reaktion Von diesen Unannehmlichkeiten ist jeder betroffen, ob er nun Allergiker ist oder nicht. Beim Allergiker jedoch können eine Reihe anderer Dinge ebensolche Hautreaktionen hervorrufen. Nicht selten rufen Nahrungsnuttel wie Erdbeeren, Yitrusfrüchte, schokolade, scharfe Gewürze oder schalentiere Nesselausschlag hervor. Auch gewisse Medikamente, Erfrischungsgetränke und Zahnpasten sowie Injektionen und Darmparasiten konnön sich auswirken.

Wer leicht rot wird, kann ein Leid davon singen, wie empfindlich die Haut auf äußere Faktoren und auf Streß reagiert. Nesselsucht entsteht bisweilen durch Streß; aber auch Kälte, kaltes Wasser, Baden, Druch und Hitze zählen zu den häufigsten Ursachen. Nicht nur was gegessen und getrunken wird, kann Nesselsucht hervorrufen, sondern auch Staub, Schimmel und thierisches Epithel.

Nesselaussläge vergehen in den meisten Fällen genauso schnell, wie sie gekommen sind. Da aber der Juckreiz sehr lästig sein und sich Tage, ja Wochen halten kann, muss manchmal eben doch behandelt werden. Die Wirkung der üblichen Antihistaminpräparate stellt sich oft schon nach 10 oder 20 Minuten ein. Da diese Antihistaminpräparate Ermüdungsersheinungen bewirken, dürfen sie nie vor Antofahrten verwendet werden. Alkoholgenuß ist eine zusätzliche Gefahr, da schon ein Bier die Müdigkeit auf ein Vielfaches steigert.

Kein Allergiker ist dem anderen gleich. Daher ist auch medikamentöse Behandlung immer sehr persönlich abgestimmt: Dosierung der Präparate, die biem einer die reinsten Wunder wirken, sind für den anderen Patienten geradezu gefährlich. Die Dosierung des Heilmittels darf niemals eigenmächtig verringert oder erhöht werden. Es ist besser, den Arzt einmal zuviel als einmal zuwenig zu fragen. Eine große Gefahr liegt darin, Medikamente weiterzugeben oder von einem zum anderen Arzt zu wechseln, um das Ausstellen eines bestimmten Rezeptes zu erreichen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen Sie immer gewissenhaft mitteilen, was Sie nehmen oder genommen haben.

2.4. Atemwegsbeschwerden und ihre Ursachen

Wir atmen ununterbrochen, ohne daran zu denken. Sechs bis acht Liter Luft durchströmen die lunge eines Erwachsenen pro Minute, wenn er sich in Ruhestellung befindet. Bei höchster Anstrengung kann die luftmenge sich bis auf hundert liter pro Minute erhöhen. Bei jedem Atemzung dehnt sich der Brustkorb. Das Zwerchfell senkt sich, und es strömt die luft durch die Nase, Luftröhre, Bronchien in die etwa 300 Millionen dünnwandigen Lungenbläschen, die Alveolen. Beim Erwachsenen haben diese einen Durchmesser von etwa 0,4 mm.

Die Luftröhre teilt sich in zwei Hauptbronchien, einen rechten und einen linken (Bronchien erster Ordnung). Jeder Bronchus erster Ordnung teilt sich in zwei Bronchien zweiter Ordnung. Diese teilen sich jeweils wieder in zwei Bronchien dritter Ordunung, usw. Dabei wird der Durchmesser der Bronchien immer kleiner. Insgesamt kann man 23 verschiedene “Generationen” dieser Bronchien unterscheiden. Luftröhne und lungenbläschen sind von einem Netz aus glatter Muskulatur und einem resigen System von Lymphgefäßen umgeben. Wenn sich nun Zwerchfellmuskulatur entspannt und der Brustkorb sich zusammenzieht, strömt die schon verbrauchte Luft aus dem Körper. Das geschieht bei ruhigem Verhalten etwa 14 mal in der Minute, steigern. Je nach Ausmaß der körperlichen Anstrengung atmet ein Erwachsener somit täglich zwischen zehn und zwanzing Kubikmeter Luft oder mehn als 10000 Liter ein und aus.

Voraussetzung für das Leben überhauptist der Sauerstoff der Luft. Aber selbst die allerfrischeste Luft enthält neben Sauerstoff, Kohlendioxyd, Wasserstoff und Stickstoff eine Menge andere Teilchen und Stoffe: feste Patikel wie etwa Straßen-, Industrie- Blütenstaub, gase wie Oyon und Dämpfe.

2.4.1. Bronchialkatarrh (Bronchitis)

Eine von den schwersten Krankheiten des Atemwegs ist Bronchialkatarrh. Bronchitis ist eine Schleihautentzünaung der Bronchien. Man unterscheidet eine akute, fieberhafte und eine Begleiterscheinung von Infektionskrankheiten wie Grippe, Masern oder Keuchhusten. Am häufigsten
trit eine akute Bronchitis jedoch im Anschluß an Nässe und Unterkühlung als Infekt mit bronchotropen Viren auf. Die bakteriellen Eitererreger können sich in den Bronchien ansiedeln und vermehren. Die erreger verursachen zuerst eine trockene, später eine feuchte und zuletzt eine eitrige Entzündung. Die ersten Erscheinungen der akuten Bronchitis sind Wundgefühl hinter dem Brustbein und trochener Husten; starker Husten erzeugt Brustschmerzen. Das Fieber, begleitet von Kopfschmerz, Unwohlsein oder Appetitverlust, steigt bis über 38°C an. Es wäre schon eine fieberhafte Bronchitis.

Die chronische Bronchitis kann bei Wiederholung aus der akuten entstehen. Die chronische Bronchitis ist die vierthäufigste Erkrankung. Vor allem die kalte Jahreszeit, feuchtes Nebelklima, allergische reaktionen und chronischer Staub – oder Chemikalienreiz sowie Rauch (besonders inhalierendes Rauchen) fördern diese Krankheit. Haupterscheinung der chronischen Bronchitis ist ein hartnäckiger Husten mit morgendlichem Auswurf, der bei aufgepfropfter bakterieller Infektion eitrig wird. Folge des andauernden bronchitischen Hustens ist oft eine Erweiterung und Wandverdünnung der Lungenbläschen.

Zur Behandlung der Bronchitiswerden gewöhnlich bronchialerweiternde Mittel, bei trochenem Reizhuster auch hustendämpfende Präparate verwendet. Schädigende Reize, z.B. Rauchen und kalte Nässe, möglichst gemieden werden. Manchmal ist ein Klimawechsel mützlich. Bei bakterieller Infektion werden Antibiotika eingesetzt. Sehr hilfreich ist vorheriges langsames Trinken einer größeren Menge von warmem Tee oder Saft. Warme Flüssigkeit löst den Schleim beim Huster fast ebenso gut wie viele Hustensäfte.

2.4.2. Bronchialasthma

Viele medizinische Ausdrücke kommen aus dem Griechischen. Einer davon ist “Asthma”. Das bedeutet soveil wie Atemnot. Bronchialasthma berht auf Verengungen in den Bronchien. Doch es gibt auch eine nichtallergische, durch Herzfehler hervorgerufene Atemnot: das Asthma Cardiale. Charakteristisch für Bronchialasthma sind Anfälle mit erschwerter Atmung, die vor allem beim Ausatmen auftreten. Der Grund ist, dass die ganz feinen Luftröhrchen sich stark verengt haben. Dadurch kann die verbrauchte Luft nur noch schwer ausgeatmet werden wenn die Zwerchfellmuskulatur sich entspannt und der Brustkorg sich zusammenzieht. Wenn die Lunge nun also die verbrauchte Luft nicht richtig entleert, ist kein Platz für eine ausreichende Menge neuer frischer Luft vorhanden; der menschen ringt nach Sauerstoff und preßt in kurzen, raschen atemzügen mehr und mehr Luft in die Lunge. Die Atmung des kranken wird mühsam, keuchend, manchmal auch rasselnd; der Kranke ist unruhig und ängstlich. Die Anfälte können verschieden stark sein und verschieden lang dauern, oft über Tage und manchmal über Wochen. Der schwere Daueranfall kann zur überlastung des rechten Herzens und schließlich zum Kreislaufversagen führen. An der Entstehung des Bronchialasthmas sind meist mehrere Faktoren beteiligt, so und auch allergische Reaktionen, häufig wiederkehrende Infektionen der oberenLuftwege und die Inhalation schleimhautreizender Stoffe. Wetter- und Klimaabhängigkeit findet man vor allem bei Asthma als Folge früherer Infektionen der Luftwege. Allergisches asthma tritt öfter in jüngeren, nichtallergisches in späteren jahren auf. Die verschiedenen Ursachen von Bronchialasthma spielen auch bei der anfallsauslösung eine Rolle. Wegen der nicht seltenen pszchogenen überlagerung des Krankheitsbiltdes können auch seelische Belastung, Angst, Konflikte, die Erwartung Wichtiger Ereignisse einen Asthmaanfall auslösen. Bei langer Krankheitesdauer bestehen übergange zur chronischen Bronchitis.

Die Behandlung des Bronchialasthmas richtet sich einerseits auf die Unterdes akuten Anfalls, andererseits auf die Herabsetzung der Anfallsneigung. Jeder anfall ist daher von Angst – um nicht zu sagen, Todesangst – begleitet, was nicht selten psychische Forgen hat. Im akuten Fall versucht man, die krampfenden Bronchien mit adrenalinäknlichen Stoffen (z.B. Salbutamol) zu entspannen. Es gibt heute viele Medikamente, die bis zu einem gewissen Grad dem Entstehen von Asthma vorbeugen. Dadurch hat der Asthmatiker unsere Tage weit größere Möglichkeiten als früher, Sport zu treiben und damit seine Kondition und auch sein seelisches Wohlbefinden zu verbessern. Natürlich muss sich jedes Training danach richten, was der Betreffende leisten kann. Zunächst darf man nur ganz vorsichtig begonnener werden. Eine längere Aufwärmung mit vielen Pausen ist wichtig. Ein schöner Spaziergang, bei dem man oft stehenbleibt, um Pflanzen und Tiere zu bewundern, kann ein guter Antang sein. Wichtig ist es, die übunger so lustvoll wie möglich zu gestalten. Nie darf das Spiel als Zwang oder notwendiges übel erscheinen. Diese Sportarten (Radfahren, Ballspiele) stärken außer der Muskulatur auch die Widerstansfähigkeit gegen Infektionen. Da hilt mit, einen Asthma – Anfall leichter zu überstehen. Der Verlauf und die Deuer eines Asthma – Anfalles hängt in hohem Maß von der körperlichen Verfassung ab, gleichgülting, welche Ursachen das Asthma hat. Psychische und Kräfte sind notwendig. Wer eine gute Kondition hat, seine Entspannungstechnik beherrscht und außerdem richtig zu atmen gelernt hat, darf dem Anfall mit Zuversicht begegnen: “Ich weiß, es wird schwiering, aber ich weiß auch, dass ich es schafte!”

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