Feste und bräuche in deutshland
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Feste und bräuche in deutshland

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Das Wunder von Weihnachten

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Weihnachten – eine Zeit des Jahres, die die Menschen immer wieder

verzaubert. Weihnachten ist das bedeutendste Familienfest in Deutschland.

Ab Anfang Dezember riecht es auf vielen Strassen weihnachtlich.

Weihnachtsmärkte werden aufgeschlagen, Christbäume aufgestellt und

geschmückt. Am Höhepunkt der Weihnachtszeit, dem Heiligen Abend, versammeln

sich viele Familien unter dem Christbaum und feiern.

Wenn Sie deutsche Weihnachten näher kennenlernen möchten, sind Sie hier

richtig. Rund um das Thema Weihnachten stellen wir Ihnen vor, was Sie schon

immer wissen wollten.

Vergessen Sie aber nicht das wichtigste: Entdecken Sie auch das Wunder von

Weihnachten! Denn nur weil Jesus Christus als Mensch für uns auf die Erde

kam, können wir überhaupt Weihnachten feiern. Gott liebt Sie und möchte,

daß auch Sie das Wunder von Weihnachten entdecken: Jesus Christus! Sie

können ihn persönlich kennenlernen!

Die Weihnachtsgeschichte

Gottes Sohn kommt in die WeltIn dieser Zeit befahl der Kaiser Augustus, daß alle Bewohner des römischen

Reiches namentlich in Listen erfaßt werden sollten. Eine solche

Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als

Quirinius Gouverneur in Syrien war.

Jeder mußte in die Stadt gehen, aus der er stammte, um sich dort eintragen

zu lassen. Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren

wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa. Joseph

mußte sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner jungen Frau Maria,

die ein Kind erwartete.

Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr erstes Kind – einen Sohn –

zur Welt.  Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe

im Stall, weil sie in dem Gasthaus keinen Platz bekommen hatten.

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|Stall in Bethlehem |

Die Hirten auf dem Feld

In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden.

Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie.

Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich

bringe euch die größte Freude für alle Menschen: Heute ist für euch in der

Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt

gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das

Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!«

Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Gott

im Himmel gehört alle Ehre; denn er hat den Frieden auf die Erde gebracht

für alle, die bereit sind, seinen Frieden anzunehmen.«

Nachdem die Engel sie verlassen hatten, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir

gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und wovon

Gottes Engel gesprochen hat.« Sie machten sich sofort auf den Weg und

fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Futterkrippe lag.  

Als sie das Kind sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel gesagt

hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt.

Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach.

Dann kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott

für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Alles war genau so, wie der

Engel es ihnen gesagt hatte.

Die Bibel – Lukas 2, 1- 20

Gott liebt Sie und möchte Ihnen in Jesus Christus ein neues Leben schenken.

In Jesus Christus ist er selbst Mensch geworden. Er hat auf dieser Erde

gelebt und ist für uns am Kreuz gestorben. Damit ist der Weg zu Gott wieder

frei. Jeder, der will, kann nun zu Gott kommen und sein Kind werden. Auch

Sie!

Deutsche Bräuche: Karneval

In Deutschland gibt es viele verschiedene Bräuche und Feste. Die größten

und wichtigsten Feste sind Weihnachten und Ostern. Darüber haben wir schon

geschrieben. Heute kommt ein anderes Fest an die Reihe. Es ist kein

religiöses Fest. Das Fest heißt Karneval.

Ein alter Brauch

Karneval wird nicht überall in Deutschland gefeiert. Besonders viele

Menschen feiern es im Rheinland. Gut bekannt sind die Feiern in den Städten

Köln, Düsseldorf und Mainz. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands feiert

man dieses Fest. Nur gibt man dort dem Fest einen anderen Namen. Dort heißt

es „Fastnacht“ oder „Fasching“.

Der Brauch, Karneval oder Fastnacht zu feiern ist sehr alt. Schon im 13.

Jahrhundert gab es Karnevalsumzüge, und ein Karnevalskönig wurde gewählt.

Karneval ist eine Zeit, um einmal richtig lustig zu sein. Man verkleidet

sich und zieht bunte Kleider oder Masken an. Dann geht man zu

Karnevalsfeiern oder auf Karnevalsumzüge mit großen bunt geschmückten

Wagen.

Den Winter vertreiben

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|Allemannische Fasenacht |

In Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, heißt der

Karneval „Fas(t)nacht“. Oft sieht man in der Fastnachtszeit Menschen mit

Masken durch die Straßen ziehen. Diese Masken sollen Angst machen. Auch

Hexen mit ihren Besen kann man sehen. Manche der Gestalten tragen auch

Glocken oder Peitschen, mit denen sie viel Lärm machen.

Dieser Brauch ist schon sehr alt. Früher wollte man damit den
Winter

vertreiben. Die bösen Geister, die Wachstum und Ernte bedrohen, sollten

verscheucht werden. Und die guten Geister, die den Frühling bringen,

sollten geweckt werden. Heute glauben nicht mehr viele Menschen daran. Aber

es ist ein alter Brauch, und den Menschen macht es Spaß, dabei mitzumachen.

Feste und Festzüge

Im Rheinland wird der Karneval anders gefeiert. Vieles erinnert dort an die

Zeit von 1823. Der Krieg gegen die Franzosen war gerade vorbei, und in Köln

fand wieder der erste Karnevalsumzug statt. So haben auch heute noch viele

Menschen die Kleider an, die man damals getragen hat. Soldatenkleider und

schöne Kostüme. Schon am 11.11. beginnt die Zeit des Karnevals mit lustigen

Festen in großen Häusern, sogenannte „Sitzungen“. Richtig gefeiert wird

dann im Frühling. Fast eine Woche lang sieht man verkleidete Menschen auf

der Straße oder bei Festen. Höhepunkt ist ein langer Zug mit vielen bunten

Wagen und verkleideten Menschen am Rosenmontag. Viele Stunden lang gehen

die Festzüge durch die Stadt, und viele Menschen stehen an den Straßen und

schauen zu. Die Schulen und die meisten Geschäfte sind an diesem Tag

geschlossen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Zwei Tage später ist dann alles vorbei. Am sogenannten „Aschermittwoch“

endet der Karneval. Jetzt beginnt die 40tägige Fastenzeit als Vorbereitung

auf das Osterfest. Heute gibt es aber nur noch wenige Menschen, die während

dieser Zeit auf bestimmte Nahrungs- und Genußmittel verzichten. Früher ließ

sich diese Zeit aber besser ertragen, wenn man vorher ausgiebig gefeiert

und gegessen hatte.

Karneval: Eine närrische Zeit

Im Frühling feiert man in manchen Gegenden Deutschlands Karneval. Es ist

ein altes Brauchtumsfest, aber nicht zu verwechseln mit der Fas(t)nacht. In

diesem Artikel soll es um den Kölner Karneval gehen. Er gehört zu den

bekanntesten in ganz Deutschland und wird hier stellvertretend für den

Karneval des Rheinlandes beschrieben.

Feste feiern

Der Karneval, so wie er heute gefeiert wird, hat seinen Ursprung im Jahre

1823. Damals war das Rheinland von den Franzosen besetzt, und diese

Besetzung wurde nun endgültig aufgehoben.

Karneval wird jeweils vom 11.11. bis zum Aschermittwoch des folgenden

Jahres gefeiert. Am 11.11. wird die neue Karnevalssession eröffnet. Nun

folgen bis „Weiberfastnacht“ Karnevalssitzungen. Zu diesen Sitzungen geht

man verkleidet. Der Sitzungsvorstand ist ein sog. Elferrat, dessen Name

unter Spott an die französische Besatzungszeit erinnern soll. Mitglied im

Elferrat zu sein ist eine große Ehre. Während der Sitzung wird viel

gesungen, hauptsächlich in „Kölsch“ (Kölner Dialekt); Tanzgarden und

Büttenredner treten auf.

Höhepunkt einer jeden Sitzung ist die Ankunft des Dreigestirns, bestehend

aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Das Dreigestirn wird jedes Jahr neu

bestimmt. Es trägt prächtige Uniformen und besteht aus drei Männern, die

für die Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch unbezahlten Urlaub nehmen, um

allen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Auf den Straßen ist was los

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|Karneval im Rheinland |

Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag gehört Köln dem Straßenkarneval.

Viele Geschäfte haben in diesen sechs Tagen geschlossen. Schulen und

Universitäten sind Rosenmontag und Veilchendienstag auf jeden Fall

geschlossen. Der Straßenkarneval bindet alle Bewohner Kölns ein. Zu allen

Tages- und Nachtzeiten findet man verkleidete, fröhlich feiernde Menschen

in der Altstadt und in den Kneipen der einzelnen Stadtviertel. Höhepunkt

des Straßenkarnevals ist der Rosenmontagszug. Der Zug besteht aus

Themenwagen, Fußgruppen, Musikkapellen, Garden und dem Wagen des

Dreigestirns. Die Themenwagen sind dekorierte Trecker- oder LKW-Anhänger,

die einem aktuellen Thema (z.B. aus der Politik) entsprechend meist

humorvoll gestaltet werden.

Themenwagen werden von Vereinen und Gruppen in mühevoller Kleinarbeit

erstellt. Oft dauert die Herstellung der Dekoration fast das ganze Jahr.

Fußgruppen werden aus kleinen Vereinen und Gruppen gebildet. Sie tragen

alle die gleichen Kostüme. Garden sind Männergruppen, die zu

Karnevalsvereinen gehören. Sie tragen Uniformen, die das französische

Militär verspotten sollten. Statt der Gewehre mit dem Bajonett tragen sie

Holzgewehre mit Rosen im Lauf.

Die Mitfahrenden auf den Themenwagen, die Fußgruppen und das Dreigestirn

werfen Bonbons („Kamelle“) und andere Süßigkeiten in die am Straßenrand

stehende Menge. In Köln stehen beim Rosenmontagszug über eine Million

Menschen am Straßenrand. Der Umzug führt durch die Innenstadt und dauert

mehrere Stunden. In Auszügen wird er vom Fernsehen übertragen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

Die Karnevalssession endet am Aschermittwoch, sechs Wochen vor Ostern. Mit

dem Aschermittwoch beginnt in der katholischen Kirche die Fastenzeit. Diese

Zeit wird erst am Ostersonntag beendet.

In den vergangenen Jahrhunderten wurde der Karneval von der katholischen

Kirche sehr gefördert und gestützt. Das hatte auch folgenden Grund: Im

Februar wurden die Vorräte, die die Menschen eingelagert hatten allmählich

knapp. Bis Ostern, wenn das erste Gemüse wieder geerntet werden konnte,

würden sie nie reichen. Daher sollte das Volk während des Straßenkarnevals

noch einmal ordentlich feiern, essen und trinken. Die Fastenzeit danach war

nötig, um mit dem wenigen, das es dann noch gab über die Runden zu kommen.

Diese sechs kargen Wochen waren
wenn man vorher

ausschweifend von allem genossen hatte.

Feste und Bräuche im Frühling **

Ostern – das Fest der AuferstehungÜber Ostern haben wir schon viel geschrieben. Als die alten Germanen noch

nichts von dem lebendigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus wussten,

wurde dieses Frühlingsfest schon gefeiert.

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Später hörten sie, dass Jesus am Kreuz gestorben ist für alles Böse, das

sie getan haben. Und dass Jesus stärker ist als der Tod, weil er aus dem

Grab auferstanden ist. Jeder, der an ihn glaubt, muss nun auch nicht mehr

den ewigen Tod erleiden. Diese gute Nachricht machte viele Menschen froh.

Damals und auch heute noch.

Ostern wurde so zum Fest der Auferstehung, dem wichtigsten christlichen

Fest. Aber viele alte Bräuche haben sich erhalten. So versteckt man an

Ostern gerne gekochte und bunt gefärbte Eier. Viele sagen auch, das täte

der Osterhase. Die Kinder müssen dann die Eier suchen. Auch werden rohe

Eier ausgeblasen, bunt bemalt und als Schmuck aufgehängt. Das Ei

symbolisiert das neue Leben, das durch Jesus Christus gekommen ist.

April

Der Termin von Ostern ist beweglich[1], andere Feste werden immer am selben

Tag gefeiert. So ist zum Beispiel der 1. April ein lustiger Tag. An diesem

Tag versucht man, Menschen „in den April zu schicken“. Das heißt, man gibt

Ihnen einen Auftrag, den sie gar nicht durchführen können. Auch in den

Zeitungen findet man an diesem Tag „Aprilscherze“; Berichte von

Ereignissen, die sich wahr anhören, es aber gar nicht sind.

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Walpurgisnacht. Dann

sollen sich nach altem Volksglauben die Hexen mit dem Teufel auf dem

Brocken im Harz versammeln. Wie dieser Aberglaube entstanden ist, weiß man

nicht genau [2]. Später hat die katholische Kirche diesen Tag der heiligen

Walburga gewidmet. Auch heute noch wird das Hexenfest für Touristen

gefeiert.

Mai

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Der 1. Mai ist in vielen Ländern als „Tag der Arbeit“ ein Feiertag. Aber

vor allen ist er ein wichtiges Frühlingsfest. Jetzt sind die Bäume grün und

es wird wärmer. Die Menschen gehen in die Natur. In den Dörfern und Städten

wird ein Maibaum aufgestellt. Am Abend vorher feiert man den „Tanz in den

Mai“. Es gibt noch viele andere Bräuche im Mai.

Immer am 2. Sonntag im Mai feiert man den „Muttertag“[3]. Dann werden viele

Mütter von ihren Kindern beschenkt oder die ganze Familie geht zum Essen in

ein Restaurant.

Am 11.-15. Mai kann es noch einmal kalt und frostig werden. Man nennt diese

Tage die „Eisheiligen“. Es sind die Gedenktage von christlichen Märtyrern

und Bischöfen.[4] Erst nach diesen Tagen sät und setzt man

frostempfindliche Pflanzen.

Vierzig Tage nach Ostern kehrte Jesus Christus zu Gott, seinem Vater,

zurück. Dieser lebt in einer anderen Dimension, die die Bibel als „Himmel“

bezeichnet. Dort ist er jetzt und regiert über die Welt. Von dort wird er

auch auf diese Erde wiederkommen, um diese Welt zu richten und einen neuen

Himmel und eine neue Erde zu erschaffen. Den Tag seiner Rückkehr zu Gott

feiert man an „Christi Himmelfahrt“. Dies ist immer ein Donnerstag. Da

viele Menschen heute mit der Himmelfahrt nichts mehr anfangen können,

feiern sie stattdessen den „Vatertag“: Am „Vatertag“ gehen die Männer zu

Fuß oder mit dem Fahrrad auf einen feuchtfröhlichen[5] Vatertagsausflug.

Der 1. April

Ob er, was in den meisten Jahren zutrifft, noch mitten in die Fastenzeit

fällt oder – was selten genug der Fall ist – , auf die von

Frühlingsvorfreude geprägen Ostertage: Spaß muß sein am 1. April! Ein

Aprilnarr muß gefunden werden. Familienmitglieder, Schüler, Lehrer,

Freunde, Kollegen im Betrieb, die Leser der verschiedensten Zeitungen, die

Rundfunkhörer, sie alle laufen an diesem Tag Gefahr, einem wohldurchdachten

Scherz zum Opfer zu fallen, „in den April geschickt“ zu werden.

Die Wurzel des Brauches ist schwer zu ergründen – mindestens acht Deutungen

werden angeboten, drei davon reichen in die früheste Mythologie zurück.Nach Indien beispielsweise, wo der Name der Göttermutter Maja, der

Schöpferin allen Lebens, „die Täuschende“ bedeutete. Nach altem, indischen

Glauben war das ganze irdische Leben nur Schein, das Dasein eine Täuschung

und so war Maja, die die Menschen in diese Scheinwelt lockte, die größte

aller Täuscherinnen. Noch heute feiert man in Indien das Huli-Fest, ein

Fest des Täuschens, des Neckens.

Noch einmal wird die Mythologie strapaziert, die grechische diesmal. Rhea-

Kybele überreichte nämlich ihrem Gatten Kronos, dem „Kinderfresser“,

anstelle des neugeborenen Sohnes einen in ein Ziegenfell gehüllten Stein.

Kronos fiel auf den Trick herein und Zeus, der oberste der griechischen

Götter, war durch das mütterliche Täuschungsmanöver gerettet worden.

Auch germanische Frühlingsbräuche waren als Ausdruck ungebundener

Fröhlichkeit von allerlei Schabernack begleitet. Der Narr, der einem

solchen Scherz zum Opfer gefallen war, galt zugleich als Symbol des

Winters, mit dem nun der Frühling, der mit aller Macht seine Herrschaft

antrat, jetzt machen konnte, was er wollte.

Die alten Römer feierten in den ersten Nächten des April auf der Tiberinsel

zu Ehren der lebensspendenden Göttin Venus rauschende Orgien. Und

Mittelpunkt
dieser Feste waren jede Menge mutwilliger Streiche unter

Freunden.

Eine weitere Quelle nennt die Reformierung des Gregorianischen Kalenders

anno 1584 durch Karl IX. als Anfang der Aprilscherze. Durch diese Reform

wurde nämlich der Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar gelegt, was

anfangs zu mancherlei Verwirrungen führte. Und Zeitgenossen, die statt zum

neuen am alten Datum, also am 1. April, die Freunde zur Neujahrsfeier

einluden, durften deren Spott sicher sein. Aus Frankreich kommend soll der

Brauch, jemanden „in den April schicken“, über das Elsaß nach Deutschland

gekommen sein und zwar während des 30-jährigen Krieges. Tatsächlich ist der

Spaß 1618 hierzulande erst nachweisbar.

Natürlich weiß auch das Christentum das Besondere dieses Datums zu deuten.

Da ist zum einen die Leidensgeschichte des HERRN, der – weil keiner die

Verantwortung für seine Verurteilung übernehmen wollte – zwischen Herodes

und Pontius Pilatus hin- und hergeschickt wurde. Woraus der Volksmund die

Formulierung machte, jemanden „von Pontius zu Pilatus“ zu schicken. Und

sinnlos umhergeschickt war ja auch mancher Aprilnarr.

Außerdem, so will es die Überlieferung, soll der Apostel Judas Ischariot,

der Jesus an die Häscher verriet, am 1. April geboren sein und am 1. April

seinem Leben ein Ende gesetzt haben. Einem solchen „Untag“ mitten im

christlich geprägten Lebenslauf konnte man mit Possenreißen gerecht werden.

Possen zu reißen, sich zum Narren zu machen – das war auch notwendig,

wollte man dem Teufel ein Schnippchen schlagen. Der nämlich hatte, an einem

Tag – mitten in der gottgefälligen Buß- und Fastenzeit – die Macht, die

Seelen zu Völlerei und Sünde zu verführen, sie dadurch vom frommen Tun

abzulenken. Nur den „einfachen Menschen“, den Narren und Tölpeln, konnte er

nichts anhaben. Der 1. April war also ein Abwehrtag gegen die Künste des

Satans: derjenige, über dessen Ungeschick alle lachten, galt als Narr und

war somit gegen jegliche Versuchung gefeit.

Welche dieser Deutungen die richtige ist? Niemand weiß es und einer, der

beauptet, er allein kene die wirkliche Geschichte – der will uns bestimmt

in den April schicken.

Rund um Ostern

Ostern und auch die Wochen davor gehören zu den schönsten und wichtigsten

Wochen im Kalender. Obwohl Weihnachten noch größer gefeiert wird, so ist

doch Ostern für Christen der Höhepunkt des Jahres. In der Woche vor Ostern,

der sogenannten „Karwoche“, denken wir an das Leiden von Jesus Christus. Er

litt Schläge, Spott und letztendlich den Tod am Kreuz, damit wir Menschen

wieder zu Gott kommen konnten. Unsere Schuld hatte er auf sich geladen und

somit den Weg zu Gott freigemacht. Aber Jesus blieb nicht tot. Am dritten

Tag hat Gott ihn wieder zum Leben erweckt.

Seit dem geschehen von Karfreitag und Ostern gibt es eine Hoffnung in

dieser Welt. Und alle, die davon wußten, mußten anderen davon weitersagen.

So verbreitete sich langsam die Botschaft von Jesus in viele Enden der

Erde. Und immer wieder vermischte sich auch diese Botschaft mit alten

Bräuchen, die schon aus vorchristlicher Zeit stammten. So entstand unser

heutiges Brauchtum.

Es gibt viele Osterbräuche. Heute wollen wir uns zwei Themen näher ansehen:

wie Ostern in unseren Kalender kam, und was es mit dem Osterei auf sich

hat. Von dem Osterei gibt es auch noch andere Geschichten, die aber kommen

später einmal.

Wie Ostern in unseren Kalender kam

Als das Christentum zu den germanischen und keltischen Völkern kam, die auf

dem Gebiet des heutigen Deutschland lebten, fanden die Missionare dort

viele tief verwurzelte Bräuche vor, die das Leben der Menschen prägten.

Daher versuchte man, die alten Sitten mit neuem Glaubensgut zu füllen und

umzuwandeln. Mit dem christlichen Osterfest ging dies fast problemlos.

Da man die Leidenszeit Christi für die Frühlingszeit berechnet hatte,

griffen die alten Kirchenlehrer auf das alte Frühlingsfest der Germanen

zurück, um es in ein christliches umzugestalten. Um den genauen Termin

wurde allerdings längere Zeit diskutiert.

Erst im Jahre 325 nach Christi Geburt, auf dem Konzil von Nicäa, bestimmte

man einen einheitlichen Termin für die ganze christliche Kirche. So wird

das Osterfest nun jeweils am ersten Sonntag nach der ersten Vollmondnacht

seit Frühlingsbeginn gefeiert.

Der Frühlingsanfang am 21. März wird auch Tagundnachtgleiche genannt. An

ihm sind, wie der Name sagt, Tag und Nacht genau gleich lang. Ab dem 22.

März aber werden die Tage länger. Die Sonne siegt über den Winter und die

Dunkelheit, so wie Jesus über den Tod gesiegt hat.

Da Ostern ein vom Mondwechsel abhängiges Fest ist, findet es jedes Jahr an

einem anderen Tag zwischen dem 22. März und dem 25. April statt.

Vom Ostereierschenken

Zeichen, Bilder und Sprache sind die wichtigsten Hilfsmittel des Menschen,

um etwas zu verstehen und einander mitzuteilen. Eines dieser Zeichen ist

überall auf der Welt das Ei. Es ist ein Zeichen des Lebens und der

Lebenskraft.

Wenn man ein Ei von außen betrachtet, sieht man zunächst nur die harte

Schale. Es scheint leblos zu sein. Aber wenn es genügend Wärme bekommt,

entweder durch eine Henne oder einen Brutkasten, dann regt sich plötzlich

Leben in der Schale. Das Küken zerbricht das tote Äußere, es befreit sich

und lebt. Die Schale war also nicht das Ende, sondern vielmehr ein Schutz

für das Leben, das dahinter wachsen und sich entwickeln konnte.

Frühere Völker, wie die alten Ägypter, Griechen und Römer, legten ihren

Toten Eier in
Grab. Damit drückten sie aus, daß irgendwann ein neues

Leben anfangen werde und der Tod nur ein langer Schlaf sei. Auch die

Germanen und Kelten verehrten das Ei. Sie erkannten darin ein Sinnbild für

die aus dem Winterschlaf erwachende Natur. Als sich der christliche Glaube

ausbreitete, erhielt das Ei eine neue Bedeutung. Jetzt sah man es als

Zeichen für die Auferstehung des Gottessohnes an. Wie das Küken aus der

Eierschale, so stieg Jesus aus dem Grab und zerbrach damit die Macht des

Todes.

Woher kommt das Wort „Ostern“? ***

Bisher waren sich die meisten Wissenschaftler einig: Das Wort „Ostern“

kommt von einer germanischen Göttin „Ostara“, oder aber man verbindet es

mit dem Wort „Osten“. Es hat aber nie eine Göttin „Ostara“ gegeben und auch

die andere Lösung ist wenig wahrscheinlich. Jetzt gibt es aber eine neue

Deutung. Der Sprachwissenschaftler Jürgen Udolph hat die nordgermanischen

Sprachen untersucht. Sie kennen eine Wortfamilie, die sprachlich zu Ostern

passt: ausa[1] „(Wasser) schöpfen, (be)gießen“.

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Das Wort „Ostern“ bezieht sich daher eher auf die Taufe[2], das zentrale

Ereignis des christlichen Festes in den ersten Jahrhunderten. Früher fanden

die meisten Taufen in der Osternacht statt.

So wie Jesus Christus starb und dann in der Osternacht auferstand, so

symbolisiert es auch die Taufe: Das alte Leben eines Menschen geht zu Ende,

und Gott schenkt ihm ein neues Leben. Das Übergießen mit oder das

Untertauchen in Wasser symbolisieren den Tod, die weißen Kleider das neue

Leben. Das Wort „Ostern“ stellt uns also die Frage: „Wie stehen wir zu

Jesus Christus?“

Beliebte Osterbräuche **

Jedes Kind in Deutschland kennt den Osterhasen. Er legt die Ostereier,

bemalt sie und bringt sie den Kindern.

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Am liebsten legt er die schön buntgemalten Ostereier in ein selbstgemachtes

Nest.

Woher aber kommt dieser Brauch? Genau weiß man es nicht. Seit dem 17.

Jahrhundert ist er bekannt. Im Frühling kommt der Hase in die Nähe von

Menschen, um Futter zu suchen. Er ist ein Frühlingssymbol und sehr

fruchtbar. Bis zu 20 Jungtiere zieht er im Jahr groß. Manche meinen auch,

der Osterhase sollte eigentlich ein Osterlamm sein. Schon im Mittelalter

backte man zu Ostern das Osterlamm.

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Es erinnert an Jesus Christus, der für uns unschuldig gestorben ist. Oft

wird das Lamm mit der Fahne, dem Zeichen des Sieges, dargestellt.

Schon in vorchristlicher Zeit gab es den Brauch des Osterfeuers. Man

begrüßte damit die Sonne, ein Symbol für das Leben und den Sieg über den

Winter. Später deutete man es auf Jesus, das Licht des Lebens und den

Sieger über den Tod. In den Kirchen wird die Osterkerze in der Osternacht

angezündet und in die dunkle Kirche getragen. Die Gemeinde begrüßt sie mit

dem Ruf: „Christus ist das Licht – Gott sei ewig Dank!“ In vielen Gegenden

Deutschlands leuchtet auch ein großes Osterfeuer aus allerlei Brennbarem[3]

in die Osternacht hinein.

Osterspiele **

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Bei Jung und Alt beliebt ist das Ostereier-Verstecken. Auf der Wiese, in

Bäumen oder auch im Haus werden die bunten Eier versteckt. Wer findet sie

am schnellsten und wer findet am meisten? Das macht viel Spaß! Oder man

wirft Ostereier aus Schokolade beim Osterspaziergang. Was der Hase

unterwegs nicht so alles „verliert“?!

Kinder stoßen auch gerne die Eierspitzen aneinander. Das sogenannte

„Eierticken“ oder „Andotzen“ zeigt, wer das stärkste Ei hat. Wenn die

Spitze eingedrückt ist, hat man verloren und wenn man Pech hat, verliert

man sogar sein Ei an den Gewinner!

Mit hart gekochten Eiern kann man aber noch mehr machen. Beim Eierrollen,

lässt man sie einen Hügel hinunter rollen. Gewinner ist derjenige, dessen

Ei am weitesten kommt. Oder man wirft die Eier, so weit es geht. Wessen Ei

fliegt am weitesten und wessen Ei ist ganz geblieben? Oder, wessen Ei hat

ein anderes auf dem Boden getroffen? Bei diesem Spiel gibt es viele

Varianten.

Wenn man das Ei auf einen großen Löffel legt, kann man einen Eierwettlauf

machen. Derjenige, der am schnellsten am Ziel ist und dabei sein Ei nicht

verloren hat, hat gewonnen. Schön, dass man mit Eiern so schön spielen

kann, bevor man sie aufisst!

Osterreime**

Unterm Baum im grünen Gras

Sitzt ein kleiner Osterhas’!

Putzt den Bart und spitzt[4] das Ohr,

Macht ein Männchen[5], guckt[6] hervor.

Springt dann fort mit einem Satz[7]

Und ein kleiner frecher Spatz

Schaut jetzt nach, was denn dort sei.

Und was ist’s? Ein Osterei!

(Volksgut)

Ostern, Ostern, Auferstehn.

Lind[8] und leis’ die Lüfte wehn.

Hell und froh die Glocken schallen:

Osterglück den Menschen allen!

(Volksgut )

Der König kommt ***Es war an einem Sabbat [1]. Jesus ging auf einem Weg nahe bei der großen

Stadt Jerusalem. Seine Jünger waren bei ihm und noch viele andere Menschen.

Sie sahen alle ehrfurchtsvoll [2] auf Jesus und fragten einander: ,Wird er

jetzt nach Jerusalem gehen, um dort König zu werden?“ Sie wollten so gern,

dass Jesus ihr König würde, denn im Land waren Feinde, die Römer, und die

quälten [3] die Menschen zuweilen sehr. Wenn aber Jesus König wäre, könnte

er gegen sie kämpfen und sie alle vertreiben. Er war ja so mächtig. Er

konnte alles!

Jesus ließ einen Esel holen. Die Menschen zogen ihre Mäntel aus und legten

sie auf den Rücken des Esels. Dann halfen sie Jesus hinauf, und er ritt

los. Die Jünger gingen nebenher. Und die Menschen liefen auch
mit.

Plötzlich begannen sie zu rufen: ,Da reitet unser König! Hosanna [4], unser

König!“ Es kamen immer mehr Menschen hinzu. Aus Jerusalem kamen sie auch

schon gelaufen. Dort hatten sie gehört, dass Jesus käme. Und alle Menschen

riefen und sangen: ,,Unser König kommt! Gesegnet sei er, der da kommt im

Namen des Herrn [5]. Hosanna, unser König!“

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|Jesus reitet in |

|Jerusalem ein |

Sie pflückten lange Palmblätter von den Bäumen und winkten damit. Die

Blätter waren wie große Fahnen. Sie zogen ihre Mäntel aus und breiteten sie

auf dem Weg aus. Darüber sollte der Esel laufen. So brauchte ihr König

nicht über den staubigen Boden zu reiten. Sie jauchzten [6] und sangen. Und

sie dachten: ,Nun wird Jesus unser König werden, unser Kampfkönig. Dann

wird er in einem schönen Palast [7] wohnen, genauso wie früher der König

David. Und uns alle wird er reich und glücklich machen.“ Je näher sie an

die Stadt kamen, um so lauter sangen sie: ,Hosanna, Hosanna!“

Am Wegrand aber standen reiche und vornehme Männer. Das waren die Priester

[8] und Pharisäer [9]. Die sangen nicht mit. Sie waren eifersüchtig [10],

weil die Menschen Jesus so liebten und ihm so gern zuhörten. Sie dachten:

,Die Menschen müssen auf uns hören, wir wissen, was sie tun sollen.“! Jetzt

sahen sie Jesus heranreiten und hörten, was die Menschen riefen. Da sagten

sie zu ihm: ,Meister, sag doch deinen Jüngern, dass sie das nicht rufen

dürfen!“

Aber Jesus ließ sie ruhig rufen. Es stimmte ja: Er war ein König, aber ein

anderer König, als die Menschen dachten: Kein gewöhnlicher König, kein

Kampfkönig, ein Friedenskönig war er! Die Menschen verstanden das nicht.

Sie dachten, dass er sofort König werden würde. Darum waren sie so froh.

Sie lachten und sangen und jubelten.

So zog Jesus in Jerusalem ein und ritt durch die Straßen zum Tempel. Eines

Tages würde er doch König sein.

Die Karwoche

Zur Erinnerung an den Tag, an dem Jesus in Jerusalem einzog und wie ein

König mit Palmwedeln begrüßt wurde, nennen wir den letzten Sonntag vor

Ostern den „Palmsonntag“.

Es war ein Tag der Hoffnung und der Freude, weil Jesus als Retter des

jüdischen Volkes und als Befreier der Vorherrschaft der Römer erwartet

wurde. Seit dem sechsten Jahrhundert wird der Palmsonntag als christlicher

Festtag gefeiert.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Leidenswoche als letzte Lebenswoche Jesu.

Nach dem lateinischen Wort für Leid wird sie oft als „Passionszeit“

bezeichnet. Andere nennen sie „Karwoche“. Darin steckt das althochdeutsche

Wort „Kara“, welches übersetzt „Wehklage“, „Trauer“ oder „Schmerz“

bedeutet.

Der Gründonnerstag und der Karfreitag sind wohl die bedeutendsten Tage der

Karwoche.

Früher hieß der Gründonnerstag „Greindonnerstag“. An diesem Tag durften

alle seit Aschermittwoch „Greinenden“, das heißt weinenden Sünder und

Büßer, erstmals wieder am Gottesdienst teilnehmen. Sie konnten ihre Schuld

bekennen und empfingen Vergebung.

Am Karfreitag denken die Christen an die Kreuzigung, den Tod und die

Grablegung Jesu.

Um ihre Trauer auszudrücken, fasten viele Gläubige an diesem Tag. Die

beliebteste Fastenspeise ist dabei die Brezel. Ihre verschlungene Form

weist auf die Unendlichkeit des Lebens und damit schon auf Ostersonntag und

Jesu Auferstehung hin.

Karsamstag schließlich ist der letzte Tag vor Ostern. Die Wochen des

vorösterlichen Fastens enden mit ihm. In jedem Haushalt wird nun eifrig

geputzt, gebacken und geschmückt. Viele malen an diesem Tag die Ostereier

an und basteln. Teilweise werden lange Ostereierketten an Sträuchern,

Bäumen oder Sträußen aufgehängt. Diese Ketten sind nicht nur eine Zierde,

sondern auch ein Hinweis darauf, daß der auferstandene Jesus die Ketten des

Todes gelöst hat.

Rund um Ostern

Dieser Bibeltext macht uns das Leiden Jesu für deine und meine Schuld sehr

anschaulich deutlich. Im Garten Gethsemane ringt Jesus mit Gott, bevor er

den schweren Weg nach Golgatha antritt, um dort am Kreuz für deine und

meine Schuld zu leiden und zu sterben.

Im Garten Gethsemane

Jesus stieg mit elf seiner Jünger auf den Ölberg. Der zwölfte, Judas, war

nicht dabei. „Es ist eine schreckliche Nacht, die vor uns liegt. Und ich

sage euch jetzt schon: Ihr werdet es bereuen, daß ihr meine Freunde

geworden seid.“ Alle waren entsetzt, als sie das hörten. Jesus fuhr fort:

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