Vaistinis augalas ramunė
5 (100%) 1 vote

Vaistinis augalas ramunė

INHALT

• Woher kommt der Name?

• Wo kann die Kamille helfen?

• Worauf ist unbedingt zu achten?

• Zubereitungen

• Herkunft

• Synonyme

• Dosierung

• Wortschatz

• Übersetzung

• Zusammenfassung

• Schlussfolgerungen

Die Kamille war bereits den alten Ägyptern als Heilpflanze bekannt und ist während der Antike und im Mittelalter bis heute von Bedeutung. Verwechslungen und der synonyme Gebrauch der Gattungsnamen Anthemis, Chamomilla und Matricaria führten teilweise zu verwirrenden Bezeichnungen. So werden z.B. unter „chamomillae flos“ die Blüten der Römischen Kamille (Anthemis nobile) verstanden. Ursprünglich glaubte man, Dioskurides verwendete für die Kamille den Namen „Mutterkraut“, es war dies jedoch eine Bezeichnung für Tannacetum parthenium, einer Chrysanthemenart, die heute auch Mutterkraut heißt.Da die Kamille heutzutage praktisch ausschließlich aus Kulturen stammt, sind Verunreinigungen durch die stinkende Hundskamille (Anthemis cotula), die ein stark allergenes Potenzial besitzt, kaum mehr möglich und somit ist die Auslösung von Allergien selten geworden. Besonders wertvolle Kamillensorten stellen die Züchtungen Degumill? und Manzana? dar. Der im Lebensmittelhandel angebotene Kamillentee enthält neben den Blüten meist auch Kraut und ist daher von minderer Qualität.

Woher kommt der Name?

Der Name Matricaria leitet sich von dem lateinischen Wort matrix = „Gebärmutter“ ab und bezieht sich auf die häufige Verwendung der Kamille bei Frauenleiden. Kamille ist das verkürzte deutsche Wort vom lateinischen Chamomilla. Chamomilla selbst stammt von der griechischen Bezeichnung der Pflanze „chamaimelon“ durch Dioskurides und Plinius ab, das durch chamai = „niedrig“ und melon = „Apfel“ zusammengesetzt ist und auf den apfelähnlichen Geruch der Kamillenblüten hinweist.

Wo kann die Kamille helfen?

Vor allem wässrig-alkoholische Auszüge aus Kamillenblüten enthalten das ganze Spektrum wirksamer Inhaltsstoffe und werden innerlich bei Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt wie z.B. Magenschleimhautentzündungen angewandt. Traditionell werden Kamillenblütenextrakte auch als leichtes Beruhigungsmittel zur Behandlung von Unruhezuständen und Nervosität empfohlen. Äußerlich angewandt helfen sie in Form von Bädern, Spülungen oder Cremes bei Entzündungen der Haut und Schleimhäute. Bei Reizzuständen der Atemwege und Erkältungskrankheiten kann eine Inhalation Erleichterung bringen. Obwohl die Wirkungen schon lange in der Erfahrungsheilkunde bekannt sind, finden sich bis jetzt kaum klinische Untersuchungen, die eine Wirksamkeit wissenschaftlich nachweisen können.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Obwohl die echte Kamille selbst ein nur geringes allergieauslösendes Potential besitzt, kann eine Kreuzreaktion mit anderen Vertretern der Korbblütlerfamilie nicht ausgeschlossen werden. Personen mit Überempfindlichkeit z.B. gegenüber Arnika, Ringelblume oder Schafgarbe sollten daher Kamillenprodukte meiden. Auf eine Anwendung im Bereich der Augen sollte wegen möglicher Reizerscheinungen verzichtet werden.

Zubereitungen:

Kamillenblüten sind als Tee oder als industriell hergestellte wässrige oder alkoholische Auszüge für die innerliche oder äußerliche Anwendung erhältlich. Sie sind auch als Bestandteil von Salben und Cremes, von Bädern und von vielen Arzneimitteln und Kosmetikprodukten im Handel.

Bei der Verwendung als Tee sollte darauf geachtet werden, dass die Droge den Bestimmungen der Arzneibücher entspricht, da nur dann ein hoher Gehalt der wertvollen Inhaltsstoffe gewährleistet ist.

Herkunft:

Die römische Kamille ist in Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, England und Frankreich beheimatet sowie in Nordafrika.

Hauptimportland ist Frankreich.

Synonyme:

Deutsche Kamille

Feldkamille

Hermel

Mutterkraut

Dosierung:

Innerliche Anwendung:

Tee:

3g Kamillenblüten (ca. 1 Eßlöffel) mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. 3 – 4 Tassen täglich frisch bereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten trinken.

Äußerliche Anwendung:

Umschläge, Spül- oder Gurgellösungen: 3 bis 10 g Kamillenblüten auf 100 ml Wasser

Bäder: 5g Blüten oder 0.8g Extrakt pro 1 Liter Wasser

Inhalation: 6g Blüten oder 0.8g Extrakt pro 1 Liter Wasser

Bei Verwendung der Kamillenblüten zu medizinischen Zwecken sollte darauf geachtet werden, dass die Drogenqualität den Arzneibüchern entspricht. Kamillentee der Lebensmittelqualität hat einen geringeren Gehalt an wertbestimmenden Inhaltsstoffen.

Bei der Heißwasserextraktion verbleiben bis zu 70 % des ätherischen Öls bzw. der nichtflüchtigen Bestandteile im Rückstand. Es empfiehlt sich daher die Anwendung von Fertigpräparaten, die auf einen Mindestgehalt standardisiert sind.

In unseren Breitengraden kommen insgesamt vier verschiedene Kamille-Arten vor:

Šiuo metu Jūs matote 30% šio straipsnio.
Matomi 676 žodžiai iš 2238 žodžių.
Peržiūrėkite iki 100 straipsnių per 24 val. Pasirinkite apmokėjimo būdą:
El. bankininkyste - 1,45 Eur.
Įveskite savo el. paštą (juo išsiųsime atrakinimo kodą) ir spauskite Tęsti.
SMS žinute - 2,90 Eur.
Siųskite sms numeriu 1337 su tekstu INFO MEDIA ir įveskite gautą atrakinimo kodą.
Turite atrakinimo kodą?
Po mokėjimo iškart gausite atrakinimo kodą, kurį įveskite į laukelį žemiau:
Kodas suteikia galimybę atrakinti iki 100 straispnių svetainėje ir galioja 24 val.