Vaistinis augalas ramunė
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Vaistinis augalas ramunė

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INHALT

• Woher kommt der Name?

• Wo kann die Kamille helfen?

• Worauf ist unbedingt zu achten?

• Zubereitungen

• Herkunft

• Synonyme

• Dosierung

• Wortschatz

• Übersetzung

• Zusammenfassung

• Schlussfolgerungen

Die Kamille war bereits den alten Ägyptern als Heilpflanze bekannt und ist während der Antike und im Mittelalter bis heute von Bedeutung. Verwechslungen und der synonyme Gebrauch der Gattungsnamen Anthemis, Chamomilla und Matricaria führten teilweise zu verwirrenden Bezeichnungen. So werden z.B. unter „chamomillae flos“ die Blüten der Römischen Kamille (Anthemis nobile) verstanden. Ursprünglich glaubte man, Dioskurides verwendete für die Kamille den Namen „Mutterkraut“, es war dies jedoch eine Bezeichnung für Tannacetum parthenium, einer Chrysanthemenart, die heute auch Mutterkraut heißt.Da die Kamille heutzutage praktisch ausschließlich aus Kulturen stammt, sind Verunreinigungen durch die stinkende Hundskamille (Anthemis cotula), die ein stark allergenes Potenzial besitzt, kaum mehr möglich und somit ist die Auslösung von Allergien selten geworden. Besonders wertvolle Kamillensorten stellen die Züchtungen Degumill? und Manzana? dar. Der im Lebensmittelhandel angebotene Kamillentee enthält neben den Blüten meist auch Kraut und ist daher von minderer Qualität.

Woher kommt der Name?

Der Name Matricaria leitet sich von dem lateinischen Wort matrix = „Gebärmutter“ ab und bezieht sich auf die häufige Verwendung der Kamille bei Frauenleiden. Kamille ist das verkürzte deutsche Wort vom lateinischen Chamomilla. Chamomilla selbst stammt von der griechischen Bezeichnung der Pflanze „chamaimelon“ durch Dioskurides und Plinius ab, das durch chamai = „niedrig“ und melon = „Apfel“ zusammengesetzt ist und auf den apfelähnlichen Geruch der Kamillenblüten hinweist.

Wo kann die Kamille helfen?

Vor allem wässrig-alkoholische Auszüge aus Kamillenblüten enthalten das ganze Spektrum wirksamer Inhaltsstoffe und werden innerlich bei Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt wie z.B. Magenschleimhautentzündungen angewandt. Traditionell werden Kamillenblütenextrakte auch als leichtes Beruhigungsmittel zur Behandlung von Unruhezuständen und Nervosität empfohlen. Äußerlich angewandt helfen sie in Form von Bädern, Spülungen oder Cremes bei Entzündungen der Haut und Schleimhäute. Bei Reizzuständen der Atemwege und Erkältungskrankheiten kann eine Inhalation Erleichterung bringen. Obwohl die Wirkungen schon lange in der Erfahrungsheilkunde bekannt sind, finden sich bis jetzt kaum klinische Untersuchungen, die eine Wirksamkeit wissenschaftlich nachweisen können.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Obwohl die echte Kamille selbst ein nur geringes allergieauslösendes Potential besitzt, kann eine Kreuzreaktion mit anderen Vertretern der Korbblütlerfamilie nicht ausgeschlossen werden. Personen mit Überempfindlichkeit z.B. gegenüber Arnika, Ringelblume oder Schafgarbe sollten daher Kamillenprodukte meiden. Auf eine Anwendung im Bereich der Augen sollte wegen möglicher Reizerscheinungen verzichtet werden.

Zubereitungen:

Kamillenblüten sind als Tee oder als industriell hergestellte wässrige oder alkoholische Auszüge für die innerliche oder äußerliche Anwendung erhältlich. Sie sind auch als Bestandteil von Salben und Cremes, von Bädern und von vielen Arzneimitteln und Kosmetikprodukten im Handel.

Bei der Verwendung als Tee sollte darauf geachtet werden, dass die Droge den Bestimmungen der Arzneibücher entspricht, da nur dann ein hoher Gehalt der wertvollen Inhaltsstoffe gewährleistet ist.

Herkunft:

Die römische Kamille ist in Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, England und Frankreich beheimatet sowie in Nordafrika.

Hauptimportland ist Frankreich.

Synonyme:

Deutsche Kamille

Feldkamille

Hermel

Mutterkraut

Dosierung:

Innerliche Anwendung:

Tee:

3g Kamillenblüten (ca. 1 Eßlöffel) mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. 3 – 4 Tassen täglich frisch bereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten trinken.

Äußerliche Anwendung:

Umschläge, Spül- oder Gurgellösungen: 3 bis 10 g Kamillenblüten auf 100 ml Wasser

Bäder: 5g Blüten oder 0.8g Extrakt pro 1 Liter Wasser

Inhalation: 6g Blüten oder 0.8g Extrakt pro 1 Liter Wasser

Bei Verwendung der Kamillenblüten zu medizinischen Zwecken sollte darauf geachtet werden, dass die Drogenqualität den Arzneibüchern entspricht. Kamillentee der Lebensmittelqualität hat einen geringeren Gehalt an wertbestimmenden Inhaltsstoffen.

Bei der Heißwasserextraktion verbleiben bis zu 70 % des ätherischen Öls bzw. der nichtflüchtigen Bestandteile im Rückstand. Es empfiehlt sich daher die Anwendung von Fertigpräparaten, die auf einen Mindestgehalt standardisiert sind.

In unseren Breitengraden kommen insgesamt vier verschiedene Kamille-Arten vor:

Die Echte Kamille

Die gelbe Mitte ist kugelig, der Blütenboden ist hohl, sie hat einen Rand aus weißen Blütenblättern.



Die Ackerhundskamille

Sie hat einen flachen Blütenkopf.

Die Geruchlose Kamille

Sie hat einen flachen Blütenkopf und feine Blätter.

Die Strahlenlose Kamille

Sie hat keine weißen Blütenblätter.

Nr. Deutsch Litauisch

1. Kamille f,
-n ramunė

2. Heilpflanze f, -n šventas augalas

3. Gebrauch m, (Gebraüche) vartojimas

4. führen vt vesti, privesti

5. Bezeichnung f, -en pavadinimas

6. Blüte f, -n žiedas

7. verwenden vt (pa) vartoti, (pa)naudoti

8. Kraut n, (Kraüter) žolė, augalas

9. Chrysanthemenart f, -en krizantemų rūšis

10. Auslösung f, -en sukėlimas

11. wertvoll vertingas

12. Züchtung f, -en auginimas, veisimas

13. Verwendung f, -en vartojimas, naudojimas

14. Geruch m, (Gerüche) kvapas

15. Auszug m, (Auszüge) ištrauka

16. wirksam veiksmingas, efektyvus

17. Inhaltsstoff m, -e tūrio medžiaga

18. Krampf m, (Krämpfe) mėšlungis

19. entzündlich uždegiminis

20. Erkrankung f, -en susirgimas

21. Darm m, (Därme) žarna

22. Schleim m, -e nuoviras

23. anwenden vt vartoti

24. Beruhigungsmittel n, – raminimo būdas

25. Behandlung f, -en gydymas

26. Unruhezustand m, (Unruhezustände) nerimo būklė

27. Nervosität f, – nervingumas

28. empfehlen vt rekomenduoti

29. Spülung f, -en skalavimas

30. Entzündung f, -en uždegimas

31. Schleimhaut f,(Schleimhäute) gleivinė

32. Reiz m, -e dirginimas

33. Zustand m, (Zustände) būklė

34. Erkältungskrankheit f, -en peršalimo ligos

35. Erleichterung f, -en palengvinimas

36. Wirkung f, -en veikimas

37. Erfahrungsheilkunde f, – medicinos patirtis

38. Untersuchung f, -en ištyrimas

39. auslösen sukelti

40. Überempfindlichkeit f, -en per didelis jautrumas

41. Bereich m, -e (veikimo) sritis

42. innerlich vidinis

43. äußerlich išorinis

44. erhältlich galimas gauti (pirkti)

45. Bestandteil m, -e sudėtinė dalis

46. Salbe f, -en tepalas

47. Gehalt m, -e kiekis

48. Eßlöffel m, – valgomasis šaukštas

49. Umschlag m,(Umschläge) medicininis kompresas

50. sich vermehren veistis51. bereits jau

52. Verwechslung f, -en supainiojimas

53. teilweise iš dalies

54. ursprünglich pradžioj

55. heutzutage šiandien

56. stammen aus D būti kilusiam

57. da kadangi

58. Verunreinigung f, -en supurvinimas, sutepimas

59. ausschließlich išimtinai

60. stinkend smirdintis, dvokiantis

61. kaum vargu

62. neben greta

63. Lebensmittelhandel m, – maisto produktų prekyba

64. enthalten turėti (savyje)

65. häufig dažnas

66. sich beziehen auf Akk. turėti ryšį (su kuo)

67. ableiten vt nukreipti

68. nachweisen įrodyti

69. unbedingt būtinai

70. achten vertinti

71. echt grynas

72. verzichten atsisakyti

73. Reizerscheinung f, -en dirginimo požymiai

74. Mahlzeit f, -en valgymas

75. spülen vt skalauti

76. Zweck m, -e tikslas

77. gering mažas

78. insgesamt iš viso

79. hohl tuščiaviduris

80. flach plokščias

81. fein smulkus

82. hervorgehen atsirasti

83. Samen m, – sėkla

84. einzeln atskiras



ÜBERSETZUNG

Ramunė

Ramunė jau buvo žinoma senajame Egipte kaip šventas augalas ir turi didelę reikšmę nuo antikos ir viduramžių iki šių dienų.Dažnai painiojami sinonimiški bendriniai daiktavardžiai, jų reikšmės ir vartojimas: bobramunės, ramunės ir ramunėlės. Taip atsitiko ir su romėniškos ramunės (Anthemis nobile) žiedais. Pradžioj manyta, jog Dioskaridas ramunės vardui vartojo „mamos augalo“ terminą, nors šis pavadinimas buvo bitkrėslės (Tannacetum parthenium), krizantemų rūšies, kuris šiandien taip ir vadinamas.Kadangi ramunė praktiškai išimtinai yra kilusi iš kultūros ,dažnai supurvinama tik dėl to , kad yra painiojama su smirdančiąją šunsramune (Anthemis cotula), kuri turi stiprų alerginį potencialą, poveikį. Ypatingai vertingos ramunių rūšys yra auginamos plantacijomis. Maisto produktų prekyboje siūlomos ramunėlių arbatos yra mažesnės kokybės, nes į jų sudėtį įeina ne tik vertingi ramunės žiedai, bet ir lapai.

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