Gramatika
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Gramatika

4. VOKIEČIŲ KALBA

4.1 Grammatik

4.2 Die starken und unregelmäßigen verben

4.3 Tests für die mittelstufe

4.4 „Sprichwort – wahr Wort“

Jeder Deutschlehrer weiß, das es typische Fehler gibt, die bei Anfängern bzw. Fortgeschrittenen immer wieder auftreten.

Hier werden Fehler analysiert und grammatische Regeln mit den Beispielen gegeben, um solche Fehler möglichst zu vermeiden.

4.1. GRAMMATIK

1. Gebrauch der Präpositionen (prielinksniai)

Besonders viele Fehler machen Schüler bei den Präpositionen.

1.1. Präpositionen, die – entweder Akkusativ – verlangen

– oder Dativ –

Regel: Der Akkusativ nennt das Ziel (tikslas), der Dativ nennt nicht das Ziel.

a) Auf die Frage wohin? steht der Akkusativ. Man fragt wohin?, wenn sich jemand oder etwas auf ein Ziel hin bewegt, oder eine Tätigkeit (veikla) auf ein Ziel gerichtet ist:

Wir fahren an die Ostsee.

Ich gieße Tee in die Tasse.

Ich schreibe in das (ins) Heft.

b) Auf die Frage wo? steht der Dativ. Wo? fragt nach einer Stelle, einem Ort oder Raum, wo sich jemand oder etwas befindet oder wo sich etwas (nicht zielgerichtet!) abspielt:

Der Spiegel hängt an der Wand.

Der Mann neben mir hustet pausenlos.

Merke: 1. Der Fluss fließt in das Tal. Zielort – Akkusativ

2. Der Fluss fließt neben dem Dorf. Ort – Dativ.

Besonderheiten: 1. Ich klebe, hänge, nagle (prikalu), schraube das Schild an die Wand (wohin?)

2. Ich befestige (pritvirtinu) das Schild an der Wand (wo?).

1.2. Präpositionen “in” und “nach” bei Ländern und Erdteilen (die Frage wohin?)

Auf die Frage wohin? steht

a) in wenn das Land oder der Erdteil Artikel hat:

Ich fahre in die Schweiz, in die Türkei, in die Ukraine, in die Tschechei, in die Mongolei, in die Antarktis.

Der Artikel die steht auch bei Ländern im Plural und bei zusam-

mengesetzten (sudurtiniai) Ländernamen:

Wir fahren in die Vereinigten Staaten (USA), in die Niederlande.

b) nach wenn das Land oder der Erdteil keinen Artikel hat:

Wir fliegen nach Russland, nach Kanada, nach Irrland.

Merke: Länder und Erdteilen mit Attribut werden mit dem bestimmten Artikel gebraucht:

1. Er fährt in das weite Russland.

2. Er besuchte das schöne Italien.

Besonderheiten: (m)Iran, (m)Irak, (m)Jemen, (m)Sudan, (m)Libanon werden meist mit dem Artikel gebraucht.

Neuerdings (neseniai) werden diese Ländernamen auch ohne Artikel gebraucht!

1.3. Präpositionen “in ” und “nach” bei Städten.

Frage wohin?

1. Ich fahre nach Vilnius.

2. Ich fliege nach Berlin.

Frage wo?

Ich wohne in Kaunas.

1.4. Präpositionen bei Lokalangaben (nurodant vietą)

a) Frage wohin?

1. Sich auf den Stuhl, aufs Sofa setzen.

Aber: sich in den Sessel setzen.

2. Auf den Sportplatz gehen.

Aber: ins Sportstadion gehen.

3. Auf die Wiese gehen.

Aber: in die Wiese oder ins Getreidefelder gehen (wenn die Pflanzen hoch sind !)

4. Zum Bahnhof, zur Post, zum Hotel, zum Ausländeramt gehen (bei Ortsangaben (nurodant vietą) aber nicht bei Städte–, Ländernamen, Erdteilen!)

5. Auf eine Insel, auf die Philippinen, auf die Krim fahren.

b) Frage wo?

1. Er ist im (in dem) Bad, im Zimmer.

Aber: auf der Toilette.

2. Das Buch ist im Bücherschrank.

Aber: auf dem Regal.

3. Die Übung steht im Buch. Die Adresse steht im Heft.

Aber: auf dem Zettel / an der Wandtafel.

Besonderheiten: Auf die Frage “Wo ist sie ?” kann die Antwort lauten:

Sie ist zum (oder: ins) Gymnasium gegangen.

(d. h. sie ist gerade dort hingegangen)

Sie ist am (auf dem) Gymnasium.

(d. h. Sie lernt, lehrt, arbeitet dort.)

Sie ist im Gymnasium.

(d. h. Sie ist im Augenblick gerade dort.)

c) Präpositionen auf statt (vietoj) in (Frage wo?) wird heute nur noch gebraucht, wenn der Aufenthalt (buvimas, lankymasis) in einem Gebäude, das man regelmäßig aufsucht (reguliariai eina, lanko) angegeben werden soll:

auf dem Standesamt, auf dem Zollamt, auf der Post u. s. w.

1.5. Verschiedenes (Gebrauch der Präpositionen)

Merke:

1. Er ruft zu Hause an.

Aber: Er telefoniert nach Hause.

2. Ich komme zu Weihnachten.

Nicht: um Weihnachten.

3. Ein Auto fuhr auf der Straße, bzw. auf die Straße.

Nicht: durch die Straße.

Das Auto fährt durch die Straße kann man sagen, wenn links und rechts der Straße Häuser, hohe Bäume, Mauern stehen, insbesonderes (ypač), wenn damit ein Hindurchfahren gemeint ist:

Der Bus fährt durch die Gartenstraße und biegt dann in die Schillerstraße.

Auch möglich: Der Bus fährt jetzt in die Schillerstraße.

Man wohnt in einer Straße:

Er wohnt in einer ruhigen Straße.

4. Die Kinder spielen auf dem Hof, auf der Straße, im Park, im Wald, auf der Terasse, auf dem Balkon.

Auch richtig: Die Kinder spielen im Hof (wenn er eng und von Häusern umstanden ist.).

5. Frage: wann? – vor

Frage: wie lange? – seit

Ich habe ihn vor zwei Tagen kennengelernt.

Ich kenne ihn erst seit zwei Tagen.

2. Fehler bei der Substantivdeklination

(daiktavardžių linksniavimas)

Viele Fehler werden bei der Deklination der Substantive gemacht, die schwach dekliniert sind:

Substantiv der Herr wird schwach dekliniert.

Singular: des Herrn

dem Herrn

den Herrn

aber Plural: die Herren

der Herren

den Herren

die Herren

Substantive:

der Buchstabe

der Friede (der Frieden)

der Funke (der Funken)

der
Gedanke

der Glaube (der Glauben)

der Name (der Namen selten)

der Same (der Samen)

der Wille (der Willen selten)

bilden Ausnahmen. Sie werden schwach dekliniert (linksniuojami silpnąja linksniuote) haben aber im Genitiv zusätzlich (papildomai) ein –s:

des Gedankens, des Namens u. s. w.

3. Pluralbildung der homonymen Substantive

(vienodai skambantys skirtingos reikšmės daiktavardžiai)

die Bank (–en) = Geldinstitut

die Bank (–e) = Möbel zum Sitzen

der Strauß(–e) = zusammengebundene Blumen

der Strauß (–e) = großer Laufvogel, der nicht fliegen kann.

das Tuch (–er) = Gewebestück

das Tuch (–e) = Wollgewebe

der Stock (–e) = der Stab

der Stock (die Stockwerke) = das Stockwerk

die Mutter (–) = Verwandschaftsgrad

die Mutter (–n) = Schraubenteil

Und Homonyme mit verschiedenem Genus:

der Leiter (–) = 1. der Chef, der Vorgesetzte

2. in der Physik ein Stoff, der den elektrischen Strom gut leitet

die Leiter (–n) = zum Steigen bestimmt

der Band (–e) = Buch

das Band (–er) = etwas zum Binden

der Bauer (–n) = Landwirt

der/das Bauer (–) = Käfig

der Bund (–e) =Vereinigung

das Bund (–e) = etwas Gebundenes

der Flur (–e) = Korridor

die Flur (–en) = Feld

der Tor (–en) = einfältiger Mensch

das Tor (–e) = große Tür

die Steuer (–n) = Abgabe an den Staat

das Steuer (–) = Lenkvorrichtung

der Kiefer (–) = Schädelknochen

die Kiefer (–n) = Nadelbaum

der Schild (–e) = Schutzwaffe

das Schild (–er) = Erkennungszeichen

der Mangel (–) = Fehler

die Mangel (–n) = Wäscherolle

die Koppel (–n) = Viehweide

das Koppel (–) = Gürtel

die Kunde (–n) = Nachricht

der Kunde (–n) = Käufer

4. Komparativ und Superlativ der Adjektive

4.1. Aus a, o, u wird im Komparativ (aukštesnysis l.) und Superlativ (aukščiausias l.) oft ä, ö, ü. Das gilt für die folgenden Adjektive:

alt, arg, arm, hart, kalt, krank, lang, nah, scharf, schwach, schwarz, stark, warm, grob, groß, hoch, dumm, gesund, kurz, jung, klug.

4.2. –est im Superlativ nach d, t, s, ß, sch, x, z

frisch – frischer – am frischesten – der frischeste

intelligent – intelligenter – am intelligentesten – der intelligenteste

4.3. Komparativ ohne e bei –el / –er

dunkel – dunkler – am dunkelsten – der dunkelste

teuer – teurer – am teuersten – der teuerste

4.4. Besondere Formen

gern, lieb – lieber – am liebsten – der liebste

Merke: gern – nur beim Verb: Lieber Otto, ich würde dich gern wiedersehen.

groß – größer – am größten – der größte

gut – besser – am besten – der beste

hoch – höher – am höchsten – der höchste

sehr, viel – mehr – am meisten – das meiste, die meisten

Merke: sehr nur beim Verb: Sie brauchte viel Liebe, und er liebte sie sehr.

nah – näher – am nächsten – der nächste

spät – später – am spätesten, zuletzt – der späteste, der letzte

5. Die Deklination des Adjektivs nach “folgend”

folgend – kann Pronomen (įvardis) sein:

folgendes kurze Kapitel

folgendes kurzen Kapitels

mit folgendem kurzen Kapitel u. s. w.

Wenn ein Artikel vor folgend – steht, ist folgend – selbst Adjektiv:

das folgende kurze Kapitel

des folgenden kurzen Kapitels

Die beiden Adjektive haben die gleiche Endung.

6. Die Deklination des Adjektivs nach “viel” und “wenig”

viel und wenig können vor einem Substantiv im Singular oder seltener im Plural stehen. Das dazugehörige Adjektiv folgt der Deklination ohne Artikel (z.B. alter Wein):

Ich habe viel (wenig) kleines Geld.

Er sprach mit wenig innerer Überzeugung.

Auch nach: allerlei, etwas, genug, manch, mancherlei, mehr, solch folgt das Adjektiv der Deklination ohne Artikel.

Merke: drei einzelne Markstücke/viele/mehrere/einige/ein paar/ etliche große Städte

alle/keine/unsere/manche/beide/sämtliche/solche/welche großen Städte.

7. Gebrauch der Zeiten im Deutschen

Präsens (Futur I) – Sprechzeit (gramatinė laiko forma pagrinde naudojama kalbant) mündlich (žodžiu):

für gegenwärtige (dabar vykstantys) Handlungen (veiksmai), Vorgänge (įvykiai), Zustände (būsenos).

schriftlich (raštu):

a) in der direkten Rede (tiesioginė kalba)

b) für alle Regeln (taisyklės), Gesetze (įstatymai, dėsniai), Naturwissenschaft (gamtos mokslai)

Perfekt (Futur II) – Sprechzeit

mündlich:

für vergangene (praėję) Handlungen, Vorgänge, Zustände.

schriftlich:

in der direkten Rede/für Aussagen (pasakojimas, pasisakymas), die vor Präsensaussage liegen.

(Vorzeitigkeit – veiksmas, vykęs anksčiau, prieš kitą veiksmą)

Präteritum/Imperfekt – Schreibzeit (gramatinė laiko forma, pagrinde naudojama raštu)

für die gesamte (visa) erzählende Literatur, für Nachrichten (žinios), Berichte (pranešimai) u. s. w.

Ausnahme(išimtis)

mündlich: ich war, ich hatte

die Modalverben: ich konnte, ich mußte

anstatt (vietoj): ich habe … können, ich habe … müssen.

Plusquamperfekt – Schreibzeit !

(gramatinė laiko forma, naudojama tik raštu !)

Für Aussagen, die vor der Präteritumaussage liegen (Vorzeitigkeit).

8. “Haben” oder “sein” im Perfekt ?

Wann nehmen wir “ich bin”, wann nehmen wir “ich habe” im Perfekt ?

Das Perfekt mit sein bilden:

8.1.

(negalininkiniai) Verben

a) die eine Ortsveränderung (vietos pakeitimas) bezeichnen:

Er ist nach Deutschland gefahren, geflogen, umgezogen.

Sie ist durch ganz Europa gereist.

b) die eine Zustandsänderung (būsenos pasikeitimas) bezeichnen:

Die Blume ist verblüht.

Er ist geboren, aufgewacht, erwacht, aufgestanden, gewachsen, gealtert, verhungert, verdurstet, erstickt, eingeschlafen, gestorben, verschwunden.

Ebenso: gedeihen, glücken, gelingen, misslingen, geschehen, passieren, werden.

Der Plan ist misslungen.

8.2. Ausnahmen:

begegnen, folgen, sein, bleiben.

Merke: I. 1. Nimmt ein Verb der Bewegung ein Akkusativobjekt (tiesioginis papildinys) zu sich, so bildet er das Perfekt mit haben:

Er hat den Fußballspieler (auch: dem Fußballspieler) ans Bein getreten.

Er hat das Auto in die Garage gefahren.

2. das Geschehen wird in seiner Dauer (trukmė) betrachtet:

Sie hat den ganzen Tag gesegelt.

Er hat zwei Stunden geschwommen.

Sie hat jede Woche getanzt.

Ebenso (taip pat): paddeln, reiten, rudern, fliegen.

Allerdings (tiesa, žinoma) besteht heute die Tendenz, überall sein zu gebrauchen

II. Ist die Ortsveränderung erkennbar, wird sein gebraucht.

Er ist über den Rhein geschwommen.

Sie ist nach Hamburg gesegelt.

9. Futur I und Futur II: Bedeutung und Gebrauch

(reikšmė ir vartojimas)

Futur I:

Die Einwohnerzahl wird bis zum Jahr 2050 abnehmen. (Prognose)

Sie wird ihre Kette (wohl) wiederfinden.

Er wird jetzt (wohl) keine Zeit haben.

(Vermutung ® Zukunft/Gegenwart)

Kommen Sie auch ? – Ich werde kommen ! (Versprechen)

Du wirst (jetzt sofort) kommen ! (Befehl)

Futur II:

Die Einwohnerzahl wird Jahr 2050 abgenommen haben. (Prognose)

Die Kette wird in den Ausschnitt gerutscht sein.

Er wird gestern (wohl) keine Zeit gehabt haben.

(Vermutung ® Vergangenheit)

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